30.07.2016
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Bezirk liegt bei E-Mobilität vorn

Bezirk | Laut der Studie des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) nimmt Tirol bei den Anmeldungen von Elektrofahrzeugen die Spitzenreiterrolle in ganz Österreich ein. Im ersten Halbjahr wurden 157 E-Autos in Tirol angemeldet. Jedes dritte dieser Fahrzeuge wurde im Ballungsraum Innsbruck neu zugelassen. Den höchsten Anteil von E-Autos an den Neuwagen weist aber der Bezirk Kitzbühel mit 2,2 Prozent auf, wie eine VCÖ-Analyse zeigt. An zweiter Stelle folgt der Bezirk Lienz mit 1,3 Prozent, dahinter der Bezirk Imst mit 1,1 Prozent.

„Oft ist zu hören, E-Autos wären ein Stadtauto. Aber in Wirklichkeit sind sie für die Region und für kleine Orte bestens geeignet“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Viele haben hier ein Haus mit Garage, in der über Nacht das Auto einfach geladen werden kann. Gerade für die Fahrten von Zweitautos, die am Land weit verbreitet sind, reicht die Reichweite der Batterien völlig. E-Autos sind im Betrieb um ein Vielfaches günstiger als herkömmliche Autos. Wird viel gefahren, rechnet sich das E-Auto schneller. In den Städten ist die Kombination gehen, Rad fahren und öffentlicher Verkehr umweltfreundlicher als das E-Auto.

E-Autos alleine bringen aber den Verkehr nicht ans Klimaziel. Deshalb ist ein Gesamtkonzept wichtig, das schon bei einer verkehrssparenden Siedlungsentwicklung beginnt. Das Energiesparhaus ist zu einem Verkehrssparhaus weiter zu entwickeln. Zudem ist das klima­freundliche Mobilitätsangebot auszubauen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen, eine verbesserte Infrastruktur zum Radfahren und eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung. Elisabeth M. Pöll

 
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