27.05.2018
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Beschneiung Streuböden im Fokus

Die Fieberbrunner Bergbahnen luden kürzlich zur 60. Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen, zudem wurden Finanzmittel für die aktuelle Investition im Bereich Streuböden freigegeben.  

Fieberbrunn  | Das große Ziel lautet: Den Skibetrieb schon zu Weihnachten nachhaltig abzusichern. Dafür nimmt die Bergbahn Fieberbrunn acht Millionen Euro in die Hand – auf der Mittelstation Streuböden entsteht ein neuer Speicherteich, zudem wird die Beschneiungslinie ausgebaut. Um den finanziellen Kraftakt zu stemmen, stimmte die Versammlung einhellig für eine Kapitalerhöhung von 20 Prozent.

„Die bestehende Anlage ist 25 Jahre alt und somit am Ende ihrer Karriere“, kommentiert Bergbahn-GF T0ni Niederwieser gegenüber dem Kitzbüheler Anzeiger. Der neue Speicher hat eine Kapazität von 150.000 Kubikmetern. Die Beschneiung verkürzt sich künftig um den Faktor fünf. Noch diesen Sommer wird gebaut, die Beschneiung soll bereits in der kommenden Wintersaison einsatzbereit sein. Die vorgezogene Umsetzung des Projektes wurde vom Bergbahn-Gremium ebenfalls einstimmig abgesegnet. Hilfreich für die Umsetzung der Investition war der heurige starke Winter, so Niederwieser. Ohne konkrete Zahlen nennen zu wollen, spricht er vom „besten Winter seit dem Zusammenschluss“. Der Anschluss an den Skicircus war für die Bergbahn ein erfolgreicher Schritt, wie Niederwieser ergänzt.

Speicherteich bringt Ergänzung für Sommer

Dass der neue Speicherteich für den Winterbetrieb unerlässlich ist, unterstrich der Berg­bahn-Geschäftsführer mehr­fach. Aber auch für den Sommer bringt das Projekt einen Mehrwert, denn: Timoks Abenteuerpfad wird im Zuge des Teichausbaues mit angeschlossenem Niederwasserbereich neu gestaltet.

Die Eröffnung dieser Attraktion erfolgt dann voraussichtlich im Sommer 2019. Danach sind allerdings vorerst keine größeren Investitionen geplant, wie Toni Niederwieser ausführt: „In den vergangenen Jahren hatten wir mit dem Zusammenschluss inklusive Pistenbau etc. eine starke Investitionsphase. Jetzt haben wir den hohen Qualitätsstandard eines modernen Skigebietes erreicht. Unsere Seilbahnen sind modernisiert. In den nächsten Jahren steht somit nichts mehr zwingend an.“

Im Rahmen der Versammlung kam es sowohl bei der Geschäftsführung als auch beim Aufsichtsrat zu Neuwahlen. Die beiden Geschäftsführer Martin Trixl und Toni Niederwieser wurden in ihren Funktionen bestätigt. Der neue Aufsichtsrat setzt sich aus Heinz Haßlwanter (Vorsitzender), Josef Foidl (Vorsitzender-Stv.), Toni Widmann, Erich Schwaiger, Josef Brunner, Christian Maislinger, Walter Astner, Bettina Geisl, Franz Reich, Stefan Frick, Angela Wimmer, Martin Dersch und Peter Eder zusammen. Johann Eder schied wie berichtet nach 37 Jahren aus und wurde gewürdigt. Elisabeth Galehr

Bild: Mit dem Bau des neuen Speicherteichs soll die Beschneiung verbessert werden. Symbolfoto: Jöbstl

 
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