20.07.2018
News  
 

Bergsteiger schwer verunglückt

Kirchdorf | Zwei schwere Alpinunfälle ereigneten sich am Wilden Kaiser. Eine 3er-Seilschaft beabsichtigte gestern, 19. Juli, die Klettertour „Stripsenzahn“ im Gemeindegebiet von Kirchdorf zu durchsteigen. Dabei stieg ein 27-jähriger Deutscher vor und wurde von seinen Seilpartnern gesichert. Schon am Beginn der Tour verlor der 27-Jährige den Routenverlauf und beabsichtigte nach einer gekletterten Höhe von ca. sechs Metern wieder nach unten abzusteigen. Der Mann rutschte plötzlich aus und stürzte bis zu seinen Begleitern ab. Dort schlug er auf dem Gras/Felsband auf und stürzte noch weitere drei bis vier Meter über mäßig steiles Gelände ab, wo er schließlich liegen blieb. Der 27-Jährige zog sich bei diesem Unfall Verletzungen unbestimmten Grades zu und wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik nach Innsbruck geflogen.

Beim Abseilen ca. 80 Meter abgestürzt
Fast zeitgleich durchstiegen ein 43- jähriger und ein 42-jähriger Deutscher im Wilden Kaiser in Kirchdorf die Südostverschneidung (Schwierigkeitsgrad 7+) an der „Fleischbank“. Nach dem erfolgreichen Durchstieg begaben sich die beiden zur Abseilpiste am Herrweg, um dort Richtung Ellmauer Tor abzuseilen. Im Zuge des Abseilvorgangs um 16.20 Uhr dürfte der 42-jährige Deutsche das nahende Seilende übersehen haben, seilte über die Enden hinaus ab und stürzte schlussendlich ca. 80 Meter über sehr steiles, teils senkrechtes, Felsgelände ab. Der Deutsche erlitt bei dem Absturz schwerste Verletzungen, wurde mit dem Notarzthubschrauber geborgen und ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.

 
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