23.05.2017
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Baustart noch in diesem Jahr?

Alles neu: Die Bergbahn schmiss die Pläne für den Neubau der Eichenhoflifte noch einmal komplett um. Jetzt sollen eine Gondelbahn und ein Sessellift die in die Jahre gekommenen Schlepplifte ablösen.

St. Johann | Es wurde lange spekuliert, ob und wie die Eichenhoflifte neu gebaut werden. SkiStar St. Johann machte nun am Freitag den Spekulationen ein Ende und teilte mittels Presseaussendung mit, dass die Schlepplifte Eichenhof 1 und 2 durch eine Gondel sowie einen Sessellift ersetzt werden sollen. Ob das Bauvorhaben noch vor Beginn der Wintersaison realisiert werden kann, steht noch nicht fest. „Sollten die anstehenden Bauverhandlungen einen Baubeginn vor dem 1. August ermöglichen, wird alles daran gesetzt, beide Projekte noch heuer zu realisieren“, teilt SkiStar mit.

10er Gondelbahn und 6er Sessellift

Geplant ist nun eine 10er Gondelbahn vom Tal bis auf die Höhe Grander Schupf. Die Gondelbahn soll vor allem für Kinder und Anfänger den Aufstieg erleichtern. Im Anschluss soll ein 6er Sessellift errichtet werden, welcher etwas oberhalb der bisherigen Bergstation des Eichenhofliftes 2 endet.

Warum wurde neu geplant?

Die vorherigen Pläne, eine Gondelbahn mit zwei Mittelstationen (Granderschupf, Ende Eichenhoflifte 2) nach ganz oben bis auf die Höhe der Bergstation Harschbichlbahn zu bauen, wurden wieder verworfen. Warum die Pläne wieder abgeändert wurden, darüber halten sich die Verantwortlichen bedeckt. Über die Höhe der Investitionssumme war ebenfalls keine Auskunft zu bekommen. Vor der Übernahme von SkiStar rechnete die Bergbahn mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro für den Liftbau. „Sämtliche Details werden vor dem Baubeginn bekanntgeben“, heißt es dazu aus dem Bergbahn-Büro.

Die Beschneiung wird weiter optimiert

Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Beschneiung im Bereich der Sportiv-Abfahrt inklusive neuem Speicherteich haben bereits begonnen.

Dank der Investition in die Optimierung der Schneeanlage am Schlossbergsee konnte SkiStar heuer bereits an den Weihnachtsfeiertagen beste Pistenqualität bieten. „Die Investitionen des letzten Jahres haben gezeigt, wie wichtig es ist, das Skigebiet weiterzuentwickeln. Bei den vorherrschenden Klimabedingungen steht eine effiziente Beschneiung im Vordergrund“, betont Geschäftsführer Manfred Bader.

Umsatzplus von vier Prozent erzielt

Trotz des milden Winterbeginns und einem Saisonschluss vor Ostern konnte SkiStar St. Johann ein Umsatzplus von vier Prozent verzeichnen, teilen die Verantwortlichen mit. Der schwedische Großgesellschafter SkiStar zeigt sich zufrieden:  „Bei der Zusammenfassung der Ergebnisse bis Ende Februar 2017 freuen wir uns, die besten Resultate in der Geschichte von SkiStar zu präsentieren. Die Erweiterung des Angebots mit St. Johann als Skidestination in den Alpen zählt zu den größten Höhepunkten des letzten Jahres“, erklärt Mats Årjes, CEO von SkiStar AB.

Schwerpunkt Familien und Online-Angebot

Ziel sei es, aus St. Johann ein familienfreundliches Skigebiet zu machen und für den Gast den Zugang zum Winterurlaub so einfach wie möglich zu gestalten. In der kommenden Wintersaison will SkiStar noch mehr aus einer Hand anbieten. Auf der Homepage Skistar.com sollen zusätzlich zu Unterkünften und Skitickets auch Skischulen sowie Skiverleih direkt buchbar angeboten werden.
Johanna Monitzer 

Bild: Die Bauarbeiten für den zweiten Teil der Beschneiung der Sportiv-Abfahrt laufen auf Hochtouren. Sollten die Bauverhandlungen einen Baubeginn vor dem 1. August ermöglichen, will SkiStar St. Johann noch heuer mit dem Neubau der Eichenhoflifte beginnen.  Foto: SkiStar

 
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