11.08.2017
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Auftakt im Tiroler Unterhaus

Die harte Vorbereitungszeit neigt sich dem Ende zu und die ersten drei Runden im Kerschdorfer Tirol-Cup sind auch schon gespielt, es geht für die Mannschaften in die neue Spielzeit 17/18. Einige Änderungen gibt es auch heuer wieder in den verschiedenen Ligen.

Landesliga | In der Saison 2017/18 gibt es wieder zwei Mannschaften aus dem Bezirk in der Landesliga. Der FC St. Ulrich/Hochfilzen und der SV Brixen kämpfen um Punkte in der Landesliga. Wenig Veränderungen gab es im Pillerseetal beim FC St. Ulrich. Die Mannschaft blieb nahezu unverändert und wird so wieder versuchen, für Furore zu sorgen.

Eine tolle Saison hatte der SV Brixen unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen. Mitte August startet die Meisterschaft 2017/18 der Landesliga Ost mit dem Spiel in Söll. Für Trainer Paul Exenberger wird es nach eigenen Aussagen die letzte Saison in Brixen sein. Er ist auf sein Team sehr stolz, möchte aber trotzdem im Sommer 2018 das Coaching an einen anderen Trainer abgeben. Die Saison 2016/17 war für den SV Brixen die erfolgreichste Saison in der Landesliga Ost seit Bestehen des Vereines. Jedoch haben sich die „wilden Jungen“ der zweiten Mannschaft perfekt in den Kader der Landesliga-Mannschaft eingegliedert. Die Vorbereitung auf die neue Saison begann beim SV Brixen erst am 10. Juli, da die meisten Spieler noch auf ihrem wohlverdienten Urlaub waren. Es war wieder eine sehr intensive und auf Kondition ausgerichtete Vorbereitung. In der Saison 2017/18 möchte Brixen wieder im Mittelfeld mitspielen und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Es gibt auch drei Abgänge mit Robert Krall (Fußballpension), Andreas Wallner (verletzungsbedingt) und Peter Kofler (verletzungsbedingt). Hinter Johannes Widauer und Stefan Bucher steht noch ein Fragezeichen, wann sie wieder einsatzfähig sind. Neuzugänge kommen ausnahmslos von der zweiten Mannschaft. Im Kerschdorfer Tirol Cup musste sich das Team gegen St. Johann mit 2:5 geschlagen geben.

Kirchberg peilt Platz im Mittelfeld an

Gebietsliga | Der SC Kirchberg wird die neue Saison wieder in der Gebietsliga spielen. Mit der Vorbereitung ist man zufrieden beim SC Kirchberg. Neu in der Mannschaft sind Rückkehrer Roy Meulendijks (zurück von Kitzbühel) und Michael Lindner (Kitzbühel). Sonst bleibt die Mannschaft gleich. „Als Titelfavoriten sehe ich Westendorf und Schwoich an. Unsere Ziele sind ein Platz im vorderen Drittel und außerdem wollen wir zwei oder drei junge Talente der zweiten Mannschaft in die Kampfmannschaft bringen,“ sagt Trainer Stefan Fuchs.  Im Cup musste man sich gegen den FC Buch am Ende knapp 3:4 geschlagen geben.

Für den SV Kirchdorf gab es sechs Wochen Sommervorbereitung mit einigen Vorbereitungsspielen, wobei der Fokus auf der Stabilisierung der Mannschaft lag. In der kommenden Saison will man guten Fußball spielen und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Neu in der Elf sind Norbert Mitterer (Going), Christian Eder (St. Ulrich), Luka Blagojevic (Serbien) und Abdulkadir Tokat (Kufstein).

Fieberbrunn mit neuem Trainer

Einige Veränderungen gab es beim SK Fieberbrunn. Thomas Handle heißt der neue Trainer in Fieberbrunn. Den Schwerpunkt in der Vorbereitung setzte der neue Trainer in die taktische Entwicklung der jungen Mannschaft. Als Saisonziel setzten sie sich einen Tabellenplatz unter den Top-sieben der Liga.

Wenig Neues gibt es beim SV Westendorf. Auch heuer gilt die Mannschaft wieder als Mitfavorit auf den Aufstieg.

FC Kössen neu in der Gebietsliga

Mit großer Spannung wird in der Gebietsliga Ost der Saison­start beim FC Kössen erwartet. Der Aufsteiger bekommt es bei seiner Premiere in der höheren Liga mit einer brisanten Heimpartie gegen die SPG Rinn/Tulfes zu tun. Neu ist der Trainer, der Christoph Mayr heißt. Kössens Ziel ist es, sich spielerisch und taktisch weiter zu entwickeln und die jungen Spieler in die Mannschaft einzubauen. Das weitere Ziel ist die Klasse zu halten und im optimalen Fall einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Einige Leistungsträger haben ihre Karriere beendet und wurden durch Spieler aus der Reserve ersetzt.

Hopfgarten mit Aufstiegsambitionen

Bezirksliga | Die SPG Hopfgarten/Itter spielte letzte Saison lange um den Aufstieg und gilt in der Saison 17/18 sicher als Mitfavorit. Neu bei der Mannschaft und zurück aus Kirchbichl ist Sebastian Trummer. Im Tirol-Cup scheiterte man vergangenes Wochenende an Tirolligisten  SV Hall am Ende klar mit 0:7.

Starke Erste Klasse

Erste Klasse | Eine gute und ausgeglichene Liga wird die Erste Klasse in der kommenden Saison darstellen. Mit Absam 1b, Kolsass/Weer 1b und Wörgl 1b kommen starke Aufsteiger. Zudem der SC Going, der unter seinem neuen „alten“ Trainer Stefan Gruber wieder angreifen wird.

Viel Neues gibt es beim FC Reith. Der neue Trainer heißt Thomas Fleischacker. Bei der Mannschaft hat es eine Verjüngung gegeben. Klaus Brandstätter und Christian Hlebetz beendeten ihre Karriere. Die Ziele bleiben bescheiden, denn in erster Linie will man mit dem Abstieg nichts zu tun haben und das junge Team entwickeln.

Kitzbühel 1b wird auch in dieser Saison versuchen, ein gehöriges Wort um den Aufstieg mitzureden. Dazu hat man einen neuen Trainer installiert. Nikolaos Kardakaris, zuvor beim FC Reith, übernimmt die 1b von Kitzbühel.  

Wenig Veränderungen in der zweiten Klasse

Zweite Klasse | In der neuen Spielzeit gibt es überraschend wenig Veränderungen in der Liga gegenüber den letzten Jahre. Mit Waidring, Oberndorf und Bad Häring kämpfen drei Mannschaften ausschließlich gegen 1b Teams. Zu den Aufstiegsfavoriten gehören auch in dieser Saison wieder Waidring und Bad Häring.
Stefan Adelsberger

 
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