05.04.2017
News  
 

Auf der Überholspur unterwegs

Ganz und gar nicht geisterhaft-gruselig waren die Frühjahrskonzerte der MK St. Johann – trotz des Titels „Ghost Train“.

St. Johann | Dass die Musikkapelle St. Johann ein Garant für Neues und Innovatives ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. So war sie auch bei den diesjährigen Frühjahrskonzerten unter dem Motto „Ghost Train“ auf der Überholspur unterwegs. Kapellmeister Hermann Ortner stellte wieder ein Programm zusammen, das seinesgleichen sucht. Vor allem das beeindruckende namensgebenden Stück „Ghost Train“ von Eric Whitacre, das mit Nebel und viel Effekten inszeniert wurde, sorgte für Gänsehaut.

Ebenfalls für Gänsehaut sorgten die St. Johanner Stimmwunder Johannes Puchleitner und Jenifer Lary, mit ihren Darbietungen aus Opern und Operetten. Gefesselt lauschten die Besucher Passagen aus „Die Perlenfischerin“ oder „Der Vogelhändler“ sowie dem modernen Klassiker „The Prayer“. Wahre Fingerfertigkeit bewies Jungmusiker Josef Fuchs auf seiner Klarinette, als er beim schmissigen Stück „Klarinettenmuckl“ beeindruckend den Ton angab.

Die Freunde der improvisierten Musik kamen bei der Stegreifkomposition „Evolution - Tirol is!“ wieder voll auf ihre Kosten. Das Stück wurde im Rahmen des Workshops erarbeitet und klingt jedes Mal anders.  

Musikanten glänzten mit ihrem Können

Einen weiteren Einblick in das umfangreiche musikalische Können gab es zum Abschluss im Rahmen  der großen Register-Show „Presenting the Band“ (arrangiert von Gert D. Buitenhuis). „Nach diesem langen Stück gibt es keine Zugabe mehr“, kündigte Moderator und Musikant Peter Fischer schon vorab an – zum Verdruss von so manchen Besucher, denn das ein oder andere Stück hätte man dann doch noch gerne gehört... Bis zum nächsten Jahr!
Johanna Monitzer

 
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