01.03.2019
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Auf den Spuren der Fürstin

Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein hatte ihre Kamera immer dabei. Sie fotografierte Ikonen der Zeitgeschichte. Kitzbüheler Anzeiger Leser durften einen exklusiven Blick in die Ausstellung der Fürstin werfen und erfuhren von Prinz Peter zu Sayn-Wittgenstein allerhand über das bewegte Leben seiner Mutter.

Reith | Die knapp 50 Plätze waren schnell vergeben. Die Warteliste lang. In Zusammenarbeit mit „KunstBlicke“-Kolumnistin Martina Dorner-Bauer lud der Kitzbüheler Anzeiger seine Leser am Sonntag zu einem exklusiven Nachmittag mit Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein und ihrem Sohn Prinz Peter in den Kitzbüheler Country Club ein. Gemeinsam führten die beiden durch die aktuelle Fotoausstellung der Fürstin, in der rund 40 Exponate präsentiert werden.

In unserer ONLINE - Ausgabe finden Sie ein Video zu diesem Bericht!

Die charmante 99-jährige Fürstin, die von Caroline von Monaco den Spitznamen „Mamarazza“ verliehen bekam,  stand den Lesern Rede und Antwort. Unermüdlich signierte Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein Bücher und posierte für Fotos.

Prinz Peter plauderte aus dem Nähkästchen

Im Alter von zehn Jahren bekam die Fürstin ihre erste Kamera – seit dem wurde die Fotografie ihr Hobby. Ihr Sohn Prinz Peter plauderte aus dem Nähkästchen und gab Einblicke in das Leben seiner Mutter. „In ihrem Leben hat meine Mutter über 250.000 analoge Fotos gemacht, was heute aber eine kleine Anzahl wäre, denn mit der digitalen Fotografie hat sich alles verändert“, erklärte der Prinz.  

Urlaubsfotos von Aristoteles Onassis

Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein war in der High-Society sowie in den Königshäusern ein gern gesehener Gast und schoss dort Bilder, wo sonst nie ein Fotograf hinkam. „Meine Mutter war zum Beispiel auf der Privatinsel von Aristoteles Onassis. Dabei sind die Fotos von ihm und Maria Callas entstanden. Meine Mutter kam als Freundin auf die Insel und hätte ihre Fotos nie an eine Zeitung verkauft“, erzählt Prinz Peter.

Auch der Motorsport, das Hobby ihrer Eltern, prägte die Fotografien der Fürstin. „Meine  Mutter war wie ein Groupie und hat sich eigentlich nicht für die Autos, sondern mehr für die Rennfahrer interessiert – deshalb gibt es auch wenig Aufnahmen von den Autos, sondern nur von Menschen“, schmunzelt der Prinz.

Über 300 Fotoalben hat Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein in ihrem Archiv – ein unglaublicher Schatz an Zeitdokumenten. Einen kleinen Auszug davon durften die Anzeiger Leser am Sonntag sehen.

Wir bedanken uns für das rege Interesse!

Das gesamte Kitzbüheler Anzeiger-Team bedankt sich für das rege Interesse an der Führung mit Fürstin Marianne und Prinz Peter zu Sayn-Wittgenstein. Wir planen in nächster Zeit weitere exklusive Veranstaltungen für unsere Leser und freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!
Johanna Monitzer

Bild: Hausherr, KCC GF Richard Hauser, Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein, Kitzbüheler Anzeiger GF Peter Höbarth und Prinz Peter zu Sayn-Wittgenstein (v.li.) begrüßten die Anzeiger Leser am Sonntagnachmittag zu einer exklusiven Führung.

 
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