08.10.2020
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Angelobung in sehr kleinem Kreis

Die Winterstellerkaserne stand am Freitag im Zeichen einer ganz besonderen Angelobung. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit leisteten 150 Rekruten ihren Eid.

St. Johann | Es war ein sehr feierlicher Moment, als am Freitagvormittag 150 Rekruten im Hof der Winterstellerkaserne ihr Treuegelöbnis in sehr kleinem Kreis ablegten. Nur eine Handvoll Ehrengäste waren an diesem Vormittag geladen um bei dieser Angelobung dabei zu sein. Auch das Bundesheer muss sich den Regeln der Corona-Pandemie beugen. Finden solche Angelobungen normalerweise auf öffentlichen Plätzen mit Eltern und Verwandten statt, war es diesmal ein sehr kleiner Rahmen, wenn auch ein würdiger. Ein Ehrenzug des Stabsbataillons 6 und Fahnenabordnungen der Traditionsvereine umrahmten den Festakt, die Militärmusik Tirol sorgte für die passende Musikbegleitung.

Neben hochrangigen Militärs waren auch NR Hermann Gahr sowie der St.Johanner Vizebürgermeister Georg Zimmermann anwesend. Auch der religiöse Part wurde nicht vergessen - jeweils ein katholischer, ein evangelischer sowie ein muslimischer Seelsorger spendeten ihren Segen.
„Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie verwundbar unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unsere Heimat ist. Von heute auf morgen können Bedrohungen schlagend werden und sich verheerend auswirken. Das Bundesheer bietet dazu Schutz und Hilfe und als Soldat sind sie nun Mitglied dieser so wichtigen Einsatzorganisation und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung unser Lebensgrundlagen in Österreich.“, betonte Tirols Militärkommandant Ingo Gstrein in seiner Ansprache, bevor die Rekruten die Gelöbnisformel sprachen.

Bereits einen Tag vorher fand,  ebenfalls unter Ausschuss der Öffentlichkeit, der Führungswechsel im benachbarten Heereslogistikzentrum statt. Der stellvertretende Kommandant der Streitkräftebasis, Brigadier Siegfried Bognar, entband Oberst Hermann Tischler von der Kommandoführung und übergab Major Thomas Preissler symbolisch, in Form eines Schlüssels, die Führungsverantwortung über die Institution. mak

Bild: Die 150 Rekruten rückten im Juli bzw. September beim Bundesheer ein. Ihren Präsenzdienst leisten sie in unterschiedlichen Kasernen. Foto: Klausner

 
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