13.11.2019
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Angebot für Senioren verbessern

Hans Brandstätter (Oberndorf) wurde zum Bezirksobmann gewählt.

St. Johann | Die Suche nach jüngeren Funktionären ist oftmals die größte Sorge in der Generation, die sich altersbedingt zurückziehen will. Der seit Jahren amtierende Bezirksausschuss des Seniorenbundes, durchwegs um die 80 Jahre, fand ein neues Team, das im Schnitt noch deutlich unter dem Siebziger ist.

Einstimmige Wahl
Die „basisdemokratische“ Wahl bei der Bezirkshauptversammlung, die Landesobfrau Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf leitete, brachte ein einstimmiges Ergebnis. Bezirksobmann ist Hans Brandstätter, 67 Jahre alt. Der geborene Waidringer hat in seiner Berufskarriere in einem heimischen Großbetrieb lange Verantwortung für das Personal getragen, baute seit neun Jahren eine rührige Ortsgruppe in Oberndorf auf, schwört auf Gesundheitspflege und Aktivität in der Gruppe und glaubt an Heilungspotential, das in Jedem und Jeder steckt. Seine Ankündigung war kurz und bündig: Ich werde mich bemühen.  
Als Stellvertreter wurden Stefan Mühlberger, Altbürgermeister und Obmann in Kössen, und Annemarie Zwicknagl, die neue Obfrau in Kitzbühel, gewählt. Elsbeth Aigner, Obfrau in Kirchdorf-Erpfendorf, bleibt Schriftführerin. Neben Altobmann Martin Unterrainer, Sprecher der Pillerseeregion, gehört auch Kommerzialrat Pep Decker, der stille und rührige Langzeitfunktionär aus dem Brixental, als Beirat dem Ausschuss an.

Vereinsamung bekämpfen
Landesobfrau LR Zoller- Frischauf, die im Frühjahr dem Langzeitobmann Helmut Kritzinger nachfolgte, – das war ein kompletter Generationensprung – begrüßte die neue Bezirksführung und entwickelte interessante Vorstellungen. Älteren Menschen müssen mit Verständnis und allem Aufwand moderne Technologien nahegebracht werden. Enorme Zukunftsaufgaben der Gesellschaft sind die Pflege und die Vermeidung der Vereinsamung. Dazu können auch Seniorenvereine einen Beitrag leisten.
Der Besuch von wichtigen Vorträgen, die in Innsbruck angeboten werden, ist vielen älteren Menschen in den Bezirken nicht zumutbar. Hier muss ein neues System greifen. Ein Weg dazu werden „Bezirksmessen“ mit einem überschaubaren Angebot an Information, Unterhaltung und einer Warenschau sein.
Die Landesobfrau versicherte, dass die Übersiedlung der Landesgeschäftsstelle, die durch den Abbruch des Gebäudes erforderlich wird, ohne Belastung der Mitglieder finanziert wird. Das neue Zentrum wird in der nächsten Nähe bezogen.
Dank und Anerkennung für die Arbeit des Seniorenbundes übermittelten Bezirksparteiobmann Peter Seiwald und der Kufsteiner Bezirksobmann Otto Hauser. H.W.

Der neue Bezirksvorstand, von links:  Obmann Brandstätter, Schriftführerin Aigner, Obmannstellvertreter Zwicknagl und Mühlberger. Foto: Seniorenbund

 
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