22.12.2016
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„American Way of Art“ beeindruckt

Einen Querschnitt der Kunstszene entlang des Hudson Rivers zeigt die Zeitkunst Galerie in ihrer neuen Ausstellung.

Kitzbühel | So verschieden, wie die Städte und Ortschaften entlang des Hudson Rivers, sind auch die sechs Künstler, die in der Kitzbüheler Zeitkunst Galerie zu einer Ausstellung vereint werden. „Die Idee zur Ausstellung entstand letztes Jahr in New York, wo wir viel in der Kunstszene unterwegs waren“, erzählt Galerist Bernd Maier. Durch die Zusammenarbeit mit der Galerie Tanit in München und der Galerie Christian Lethert in Köln ist es nun gelungen sechs namhafte amerikanische Künstler nach Kitzbühel zu holen. Eines haben alle Künstler gemeinsam: Sie leben und arbeiten in New York bzw. entlang des Hudson Rivers.

Licht und Schatten des amerikanischen Traums

Den amerikanischen Traum hinterfragt David Kramer in seinen Bildern. Der in New York lebende Künstler, versieht seine großflächigen Arbeiten mit Texten, die viele Interpretationsmöglichkeiten zu lassen. Die Schattenseite des Big Appels dokumentiert Fotografin Margaret Morton. Seit über 25 Jahren fotografiert die New Yorkerin Obdachlose. „Sie zeigt das Gegenbild zur heiligen Scheinwelt des amerikanischen Traumes auf. Sie hat sich den ausgestoßenen Menschen der Gesellschaft verschrieben“, veranschaulicht Angelika Gründler in ihren einführenden Worten zur Ausstellung.

Eine Erweiterung des Bewusstseins

In eine ganz andere Richtung gehen die Arbeiten von Winston Roeth aus Beacon. Er hat sich den Farben und der Struktur des Rasters verschrieben. Er kreiert Kunstwerke bei denen man zweimal hinschauen muss.

Inspiriert von seinen Reisen, geht es auch in den Arbeiten von Joe Fyfe um eine Erweiterung des Bewusstsein. Er arbeitet ohne Vorgaben mit verschiedensten Materialien und kam extra für die Ausstellungseröffnung am Samstagvormittag aus den Staaten angereist.

Die Pegelstände des Hudson Rivers

Dem Ausstellungstitel „Hudson“ macht Jill Baroff alle Ehre. Die Pegelstände des Hudson Rivers werden in ihren Arbeiten zu Kunstobjekten. „Ein Aufenthalt in Japan inspirierte die in Newburgh lebende Künstlerin dazu, Pegelstände des Hudson Rivers auf Papier darzustellen“, erklärt Gründler dazu.

Die Ausstellung komplettiert Nicholas Pearson mit seinen Skulpturen aus den 80er und 90er Jahren. Die Konstruktionen aus Stahl und Aluminium begeistern.

Ausstellung ist noch bis 27. Jänner zu sehen

Die Ausstellung „Hudson“ in der Zeitkunst Galerie in Kitzbühel ist noch bis 27. Jänner zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 15 bis 18 Uhr.
Johanna Monitzer

Bild: Galerist Bernd Maier eröffnete mit Kunstkennerin Angelika Gründler, Galeristin Nathalie Karg, Galeristin Kati Lovaas und Galerist Christian Lethert (v. li.) am Samstagvormittag die Ausstellung „Hudson“ in der Zeitkunst Galerie. Fotos: Monitzer

 
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