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Kitzbüheler Anzeiger
27.12.2023
News  
 

Adler belohnen sich gegen Rittner Buam nicht

Nein, der Kampfgeist wurde diesmal nicht belohnt. Die Adler Kitzbühel verlangten dem Tabellenführer der Alps Hockey League über 60 Minuten alles ab und wurden am Ende für eine starke Leistung und ein deutliches Chancenplus nicht belohnt.

Kitzbühel | Dabei konnte die Adler zweimal einen Rückstand ausgleichen. Denn während Marco Insam (13.) nach einer knappen Viertelstunde in Überzahl das 0:1 über die Linie drückte, war es kurz vor der ersten Pausensirene Topscorer Joonas Niemelä (19.), der mit viel Wut im Bauch und unbändigem Willen im Powerplay das 1:1 erzielte.

Im Mitteldrittel jubelten zunächst wieder die Gäste, ehe die Adler, die wieder mit dem zuletzt verletzten Johannes Tschurnig antraten, die 1.039 Fans im Sportpark in Ekstase versetzten. Das 1:2 durch Julian Kostner (24.) beantwortete Henrik Hochfilzer (27.) mit dem 2:2-Ausgleich. Der Adler-Kapitän traf damit nach seinem ersten Saisontor letzte Woche gegen Linz erneut und unterstrich seine derzeit starke Form auf dem Eis.

Im Schlussdrittel setzten die Gastgeber noch einmal alles auf eine Karte, vergaben einen Penaltyschuss und pochten in der Folge weiter auf den Dreier dahoam gegen Leader Ritten. Für den aufopferungsvollen Willen wurde die Pewal-Crew aber eiskalt bestraft, weil Simon Kostner (45.) in einer von Nickligkeiten übersähten und hitzigen Partie das 3:2 für die Buam erzielte. In der Schlussviertelstunde schossen die Adler nochmals aus allen Lagen, scheiterten aber immer wieder am herausragend parierenden Tormann Florian Plattner, dessen Teamkollegen auch das Schlusswort im Sportpark hatten. Ritten-Topscorer Max Coatta setzte mit dem 4:2-Empty-Netter den Deckel auf diese Partie, welche die Adler am Ende verdient gehabt hätten, zu gewinnen.

Marco Pewal, Headcoach KEC: "Die Chancenauswertung war ausschlaggebend für diese Niederlage. Wir hatten genug Möglichkeiten, diese Partie zu gewinnen und im Powerplay im letzten Drittel haben wir zu wenig Druck erzeugt. Die Buam haben hingegen ihre Chancen genutzt und am Ende wohl auch verdient gewonnen. KEC, Foto: KEC_JBF

 

 
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