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Kitzbüheler Anzeiger
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Stolz auf die zwölfte Auflage der Messe: die Schülerberaterinnen Claudia Bucher, Anna Höckner und Barbara Stöckl mit Stephanie Breitfuss, LA Peter Seiwald (erste Reihe) sowie Bgm. Stefan Seiwald, die Direktoren Klaus Wechselberger und Martin Kofler sowie Harald Seeber von der Bildungsdirektion.

Wohin soll's gehen? – Erst mal auf die Messe!

Das Dutzend ist voll“, freute sich Klaus Wechselberger, Direktor der Mittelschule 2 in St. Johann, anlässlich der Eröffnung der zwölften Berufsinfo-Messe in der Marktgemeinde. Auch dieses Jahr „brummte“ es im Schulgebäude – kein Wunder, bei 24 Betrieben, 15 Schulen und zwei weiteren Institutionen, die teilgenommen haben. Den anwesenden Jugendlichen wurden 38 Lehrberufe hautnah vorgestellt, 14 Vorträge der weiterführenden Schulen bzw. zur Lehrlingsausbildung rundeten die Messe ab. Martin Kofler, Direktor der Mittelschule 1 in St. Johann, bedankte sich bei seinem Team: „Was an Berufsorientierung an den Schulen geleistet wird, ist unfassbar. Es ist nicht alles mit Unterrichtsstunden abgedeckt, sondern erfordert viel Einsatz.“

Vor mittlerweile 14 Jahren konnte die erste Berufsinformationsmesse des Bezirkes über die Bühne gehen. Federführend war dabei u.a. LA Peter Seiwald: „Wir haben damals mit sechs Unternehmen gestartet – vor 14 Jahren haben wir oft bitten müssen, dass Betriebe kommen. Mittlerweile hat sich das geändert, wir haben das ganze Jahr über Anfragen.“

Mittelschulen mit BO-Gütesiegel
Das große Engagement, das sämtliche Partner der Messe in die Veranstaltung stecken, soll schlussendlich helfen, dass jeder Schüler am Ende der 4. Klasse ein Ausbildungs- bzw. Berufsziel hat. Die Entscheidung, was man später machen will, war für die Jugendlichen noch nie so leicht und doch gleichzeitig so schwer wie heute. Einerseits besteht eine breite Unterstützung in Sachen Berufsorientierung – z.B. haben beide St. Johanner Mittelschulen nicht umsonst das „BO-plus-Gütesiegel“. Und andererseits gibt es eine geradezu verwirrende Fülle an Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

„Es gibt auch immer wieder neue Berufe wie den E-Commerce-Einzelhandelskaufmann bzw. -frau. Wir versuchen, die Jugendlichen dahingehend zu schulen: Was braucht es für diesen oder jenen Lehrberuf“, bringen es die Schülerberaterinnen Claudia Bucher, Anna Höckner und Barbara Stöckl auf den Punkt. Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaftsstandort ist die Gemeinde. St. Johanns Bürgermeister Stefan Seiwald brach im Namen aller Sprengelgemeinden eine Lanze für die fundierte Ausbildung an der Mittelschule: „Danach stehen wirklich alle Wege offen.“ Und diese Wege können durchaus in die nähere Region führen: Eindrucksvoll stellten die örtlichen Betriebe unter Beweis, dass vielfältige Karrieren gleich vor der Haustüre möglich sind. Die Firmen kamen im Rahmen der Messe dabei nicht nur in Kontakt mit ihren potenziellen zukünftigen Mitarbeitern, sondern auch mit den Familien und den Jugendlichen als Kunden. Daher darf man sich schon sicher sein, dass auch die 13. Berufsinfomesse in St. Johann ein Erfolg werden wird.

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