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Kitzbüheler Anzeiger
Naturwettbewerb des Landes Tirol Kiano de Martin

Bezirkssieger Kiano de Martin mit seiner Siegerbohne.

Wie lang kann eine Bohne eigentlich werden?

Dieser Frage gingen heuer über 10.000 Kinder und Erwachsene beim Naturwettbewerb des Verbandes der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine „Grünes Tirol“ nach. Unter dem Motto „Wer hat die längste Bohne?“ wurde fleißig gesät, gegossen, gepflegt und schließlich gemessen.

Bereits zum zwölften Mal fand der beliebte Wettbewerb statt. Im Mittelpunkt stand heuer die Spargelbohne der Sorte „Kilometre“. Rund 30.000 Samen wurden im Frühjahr an die Teilnehmer verschickt. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Schulgarten – überall in Tirol wurde mit viel Geduld und Begeisterung gegartelt. Insgesamt wurden 326 Ergebnisse eingereicht.

Drei Sieger aus dem Bezirk gekürt
Auch im Bezirk Kitzbühel konnten sich die Ergebnisse sehen lassen: In der Einzelwertung der Kinder sicherte sich der siebenjährige Kiano de Martin von der Volksschule Aurach mit einer 70,40 Zentimeter langen Bohne den Bezirkssieg.

In der Gruppenwertung durften sich die Kinder der Waldwichtelgruppe des Kindergartens Waldwichtel in Brixen freuen. Ihre Bohne erreichte eine beachtliche Länge von 64,80 Zentimetern.
Bei den Erwachsenen setzte sich Lukas Scheucher vom Obst- und Gartenbauverein Kössen-Schwendt mit einer 62 Zentimeter langen Bohne durch.

Tirolweit wurde die längste Bohne mit 80 Zentimetern von der Klasse 2a der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Tirol in Innsbruck eingereicht.

Auch im kommenden Jahr wird wieder fleißig gepflanzt. Dann steht der Naturwettbewerb unter dem Motto „Wer hat die längste Gurke?“ – und die Suche nach neuen Rekorden beginnt von vorne.

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