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Kitzbüheler Anzeiger
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Die Vertreter der Partnerorganisatinen, darunter jene der Standortmarketings aus dem Bezirk, trafen sich jüngst wieder, um auf die Plattform aufmerksam zu machen.

Was soll ich schenken? Am besten regional

Der Tiroler Handel startet mit Elan ins Weihnachtsgeschäft. Die Rahmenbedingungen sind allerdings eine Herausforderung: Vor allem der Wettbewerb mit den Online-Anbietern macht dem stationären Handel zu schaffen. Wie bereits berichtet saugte er vergangenes Jahr alleine im Einzugsgebiet der Regio3 im Bezirk Kitzbühel 39,9 Millionen Euro ab. Vor diesem Hintergrund werten es die Branchenvertreter als gute Nachricht, dass die EU die 150-Euro-Zollfreigrenze abschaffen will: „Damit wird die Flut an Kleinpaketen aus Drittstaaten eingedämmt und eine langjährige Forderung des heimischen Handels erfüllt. Das ist besonders für kleinere, regionale Betriebe wichtig, die faire Bedingungen brauchen“, sagt Roman Eberharter, Obmann der Sparte Handel.

91 Prozent der Tiroler wollen schenken
Gerade die Weihnachtszeit stellt eine Chance für den heimischen Handel dar, seine Leistungen ins rechte Licht zu rücken. Die gute Nachricht für die örtlichen Anbieter: Immerhin 91 Prozent der Tiroler ab 15 Jahren planen laut einer Umfrage der KMU Forschung Austria, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die durchschnittlichen Ausgaben der Tiroler steigen leicht auf 355 Euro, das ergibt ein erwartetes Gesamtvolumen von ca. 215 Millionen Euro.

Gutscheine als regionaler Mehrwert
Unter‘m Weihnachtsbaum werden auch heuer wieder besonders oft Bekleidung, Gutscheine, Kosmetik, Spielwaren und Bücher liegen. Gerade diese Güter sind bestens geeignet, die Ortszentren in Land und Bezirk mit Leben zu erfüllen. Vor allem die Gutscheine sind ein wesentliches Mittel der Standortarbeit – egal, wo man im Bezirk Kitzbühel wohnt, es bietet sich die Gelegenheit zum regionalen Präsent. Einen Überblick über landesweit mehr als 20 regionale Gutscheinsysteme bietet die Plattform wir-schenken-regional.tirol. Aus dem Bezirk sind der„Brixentaler“, der „St. Johanner Einkaufsgutschein“, der „Griaß di! Gutschein“, der „Kitz-Zehner“ sowie der „PillerseeTaler“ an Bord. Übrigens: nicht zuletzt für Betriebe sind regionale Gutscheine eine Lösung mit Mehrwert als Mitarbeitergeschenke. Sie fördern die regionale Kaufkraft und sind steuerlich bis zu 186 Euro pro Jahr und Person als Sachzuwendung absetzbar.

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