29. September 2026
Verliebt, verlobt, verheiratet?

Eine Liebes-Heirat war es nie, letztlich hat man sich im Brixental, wie einst vom Land Tirol gewünscht, in einer Ehe zu dritt arrangiert – angesichts der Tiroler Nächtigungsstatistiken durchaus erfolgreich. Im flotten Brixentaler Dreier war Kirchberg von Anfang an der tonangebende Partner.
Es darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass der zunächst als schmerzlich empfundene Bund fürs Leben für die Beteiligten auch Vorteile mit sich gebracht hat: Das gemeinsame Budget wurde konsolidiert, neue Aktionen initiiert und insgesamt eine solide Basis geschaffen. Man hat sich mit den Jahren aneinander gewöhnt. Und der Korb, den Kitzbühel einst den Kirchbergern verpasst hatte, tat plötzlich nicht mehr so weh.
I
n Gedanken ist Kirchberg jedoch all die Jahre mit der schillernden Nachbarin fremdgegangen. Mittlerweile geht es um mehr als nur um Flirten und Turteln in Form von Kooperationen. Ein Teil der Vermieter will endlich Nägel mit Köpfen und ist bereit, für die gemeinsame Zukunft mit der Angeschmachteten seinen treuen Partner zu verlassen. Die neue Braut zeigt Interesse und wirbt mit konkreten Angeboten für eine Ehe zu fünft.
Nach 20 Jahren steht nun die Scheidung Kirchbergs von Brixen und Westendorf im Raum. Ob sie durchgeht, weiß man nicht. Es gibt zu viele Szenarien, die Schritt für Schritt am Verhandlungstisch durchgespielt werden müssen. Denn wie bei jeder Trennung kämpft der Verlassene um seine wirtschaftliche Existenz.
Viel Zeit für die rosarote Brille gibt es nicht. Es gilt, den Ehevertrag mit der Neuen auszuhandeln – mit Rechten und Pflichten und wohl auch dem Verzicht eines Doppelnamens nach der Eheschließung.
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n Gedanken ist Kirchberg jedoch all die Jahre mit der schillernden Nachbarin fremdgegangen. Mittlerweile geht es um mehr als nur um Flirten und Turteln in Form von Kooperationen. Ein Teil der Vermieter will endlich Nägel mit Köpfen und ist bereit, für die gemeinsame Zukunft mit der Angeschmachteten seinen treuen Partner zu verlassen. Die neue Braut zeigt Interesse und wirbt mit konkreten Angeboten für eine Ehe zu fünft.
Nach 20 Jahren steht nun die Scheidung Kirchbergs von Brixen und Westendorf im Raum. Ob sie durchgeht, weiß man nicht. Es gibt zu viele Szenarien, die Schritt für Schritt am Verhandlungstisch durchgespielt werden müssen. Denn wie bei jeder Trennung kämpft der Verlassene um seine wirtschaftliche Existenz.
Viel Zeit für die rosarote Brille gibt es nicht. Es gilt, den Ehevertrag mit der Neuen auszuhandeln – mit Rechten und Pflichten und wohl auch dem Verzicht eines Doppelnamens nach der Eheschließung.