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Kitzbüheler Anzeiger

Unterland hat das Nachsehen

Seit Jahren kämpfen die Verantwortlichen der Marktgemeinde um die Einführung eines Ortsbusses. Was es in den meisten größeren Tiroler Gemeinden längst gibt, wird den St. Johannern seit Jahren verwehrt. Ein Blick ins Stubaital zeigt, was möglich wäre: Dort wurde bereits ein 15-Minuten-Takt eingeführt. Davon träumt man in St. Johann nicht einmal – hier wäre man schon froh, überhaupt einen Bus zu haben!

Da kann der zuständige Verkehrslandesrat René Zumtobel noch so sehr den Ausbau des öffentlichen Verkehrs loben – im Oberinntal, wo er beheimatet ist, mag das auch zutreffen. In unseren Breiten stellt sich die Situation jedoch deutlich anders dar. Es ist verständlich, dass SPÖ-LA Claudia Hagsteiner ihrem Parteikollegen den Rücken stärkt – offenbar ohne zu berücksichtigen, dass der Kampf um den Ortsbus ja bereits seit Jahren geführt wird.

Dabei ist St. Johann längst kein Einzelfall. Der Ruf nach einer besseren Öffi-Struktur zieht sich durch den gesamten Bezirk – vom Kaiserwinkl über das Pillerseetal bis ins Brixental. Dass die Verantwortlichen im Land und beim VVT diese Probleme offenbar nicht mit der nötigen Dringlichkeit wahrnehmen, könnte auch daran liegen, dass kaum jemand von ihnen im Bezirk Kitzbühel lebt – und somit auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort nicht angewiesen ist.

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