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Kitzbüheler Anzeiger
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Foto: VVT

Trotz Sparmaßnahmen baut VVT weiter aus

Bessere Anbindungen an Bahnhöfe, eine engere Verflechtung zwischen Bus und Bahn, eine bessere Erreichbarkeit – das soll mit dem Fahrplanwechsel 2025/26 erreicht werden. In den Bezirken Kitzbühel und Kufstein treten mehrere Änderungen in Kraft, die vor allem den regionalen Busverkehr übersichtlicher machen und neue Direktverbindungen schaffen. Im Brixental werden die bestehenden Linien 4051 und 4004 neu nummeriert: Künftig fahren sie unter den Bezeichnungen 860 bzw. 861. An den Fahrplänen selbst ändert sich nichts, betroffen sind jedoch zahlreiche Gemeinden von Wörgl über Kirchbichl und Hopfgarten bis nach Westendorf, Brixen, Kirchberg und Kitzbühel.

Deutlich spürbarer sind die Neuerungen im Sölllandl und am Wilden Kaiser. Dort wird das Angebot grundlegend neu strukturiert: Unter den Linien 865 und 866 entstehen durchgehende Direktverbindungen in alle vier Richtungen – nach Kufstein, St. Johann, Kitzbühel und Wörgl. Die neuen Linien ersetzen die bisherigen Verbindungen 4902 und 4060 und sorgen für eine deutliche Verdichtung des Angebots quer durch die Region. Gleichzeitig werden die Anschlüsse an die Bahn etwa in Kufstein, Wörgl, St. Johann und Kitzbühel besser abgestimmt. Profitieren sollen Gemeinden wie Söll, Scheffau, Ellmau, Going, Reith und Itter.

St. Johanns Bürgermeister Stefan Seiwald, der, wie berichtet, schon seit über zehn Jahren für einen Ortsbus kämpft, zeigt sich erstaunt, dass doch wieder in einigen Orten die Bustakte einmal mehr verbessert und verkürzt werden, während St. Johann immer wieder vertröstet wird.

Für Pendler besonders interessant ist die Änderung im Bahnverkehr zwischen Wörgl und Salzburg: Ab Dezember 2025 ersetzt der Interregio den bisherigen REX. Während die bisherigen Abfahrtszeiten erhalten bleiben, bringt die Umstellung einen klaren Vorteil fürs Brixental: Eine zweistündige Direktverbindung nach Innsbruck wird neu eingeführt, insgesamt stehen künftig sieben schnelle Direktverbindungen pro Tag in die Landeshauptstadt zur Verfügung.

Eine der wichtigsten Änderungen des VVT betrifft übrigens die klassischen gedruckten Fahrpläne: Diese werden mit dem Fahrplanwechsel eingestellt. „Dadurch sparen wir pro Jahr neun Tonnen Papier und einen sechsstelligen Betrag“, sagt VVT-Geschäftsführer Alexander Jug.

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