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Kitzbüheler Anzeiger
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Stefan Monitzer übernahm mit 1. Jänner 2026 das Amt des JW-Landesobmanns.

Stefan Monitzer ist neuer Landeschef der Jungen Wirtschaft

In den Räumlichkeiten des Kitzbüheler Gründerzentrums Start.N sitzt der frisch gebackene Landesobmann der Jungen Wirtschaft, Stefan Monitzer. Im Gründen hat er wahrlich Expertise. Im Gespräch mit dem Kitzbüheler Anzeiger schildert er, was ihn dazu bewegt hat, sich für die Jungunternehmer in Land und Region stark zu machen, und was die größten „Fallen“ sind, in die man als Gründer tappen kann.

Was hat dich daran gereizt, die neue Aufgabe als JW-Landesobmann zu übernehmen?

Eigentlich war es dieser Motor mit Martha Schultz als neue WKÖ-Präsidentin – dass eine Tirolerin mit Reformwillen vorne dran ist, somit haben wir auch die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Oberstes Ziel muss sein, die Jungunternehmer in Tirol und österreichweit zu vernetzen. Denn besser geht‘s gemeinsam, statt nur allein.

Wo willst du als Obmann die Schwerpunkte setzen?

Neben der klassischen Agenda wollen wir die Bezirke vernetzen und für sie dasein. Und ich möchte den Reformwillen unserer neuen WKÖ-Präsidentin mittragen und weitertragen.

Was sind die häufigsten Fallen, in die Neugründer tappen?

Klassisch: Kein Plan. Zu glauben, das mit dem Unternehmertum wird schon klappen. Eine typische Falle ist es auch, nicht genau zu wissen, welches Produkt für welche Zielgruppe passt. Dann die Behördengänge wie bei Betriebsnachfolgen wie Betriebsanlagengenehmigung etc. Es gibt dazu natürlich umfassende Beratung von der Wirtschaftskammer.

Was sind die größten Hürden beim Gründen?

Die bürokratischen Akte sind die größte Hürde. Es wird ein Apparat aufgebaut, der viel Zeit, Energie und Motivation frisst und unter’m Strich trägt es dann wieder der Unternehmer. Der Tirolkonvent ist schon einmal eine Erleichterung, aber noch viel zu wenig. Ich glaube nicht, dass man als Neugründer so richtig weiß, was diesbezüglich auf einen zukommt, deswegen ist es ja auch so wichtig, dass man sich untereinander vernetzt.

Jetzt haben wir immer nur über die Stolpersteine gesprochen. Was ist das Schöne daran, sich selbständig zu machen?

Du kannst dich entfalten, deine Entscheidung zählt. Was du machst, was du anbietest, wie du kommunizierst – man kann sich selbst verwirklichen.

Wie beurteilst du die Gründerszene im Bezirk Kitzbühel? Gibt es genug Gründergeist?

Die Gründerzahlen für den Bezirk kommen erst, aber es lässt sich schon sagen: Gründergeist gibt es nach wie vor. Der Trend geht klar in Richtung EPU’s. Neben den Herausforderungen wie z.B. fehlende Mitarbeiterwohnungen oder Gewerbeflächen sind wir hier schon auf einem goldenen Pflaster.

Was möchtest du Jungunternehmern und Gründern auf dem Weg ins Unternehmertum mitgeben?

Dass es immer Höhen und Tiefen gibt – aber man muss immer an seine Sache glauben, dann wird es gut. Dieser Ex-
traschritt macht es aus.

Sind dir selbst auch zu Beginn klassische Hoppalas passiert?

Definitiv, am Anfang die Liquiditätsplanung, Personalplanung, Betriebsanlagengenehmigung, ich habe das voll mitgemacht und bin reingetappt. Deswegen weiß ich, wovon ich rede.

Bislang warst du auch Bezirksobmann der Jungen Wirtschaft, gibt es hier einen Wechsel?

Ich bin nach wie vor Bezirksobmann der JW: Ich finde es ein super Netzwerk. Auf Landesebene möchte an die Arbeit von meinem Vorgänger Patrick Schwarz anknüpfen.

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