
Schwerer Anlagenbetrug im Bezirk Kitzbühel
Ein Ehepaar aus dem Bezirk Kitzbühel ist Anfang Jänner Opfer eines schweren Anlagenbetrugs geworden. Ein 51-jähriger Österreicher reagierte am 9. Jänner 2026 auf eine Werbung für eine Geldanlage in sozialen Netzwerken. In der Folge wurde er telefonisch sowie über mehrere Online-Plattformen kontaktiert und zu mehreren Überweisungen auf ausländische Konten veranlasst.
Auch die 52-jährige Ehegattin wurde in den angeblichen Investmentprozess eingebunden. Im Zuge des vermeintlichen Investments forderten die Täter unter anderem Fernzugriffe auf Endgeräte, die Eröffnung mehrerer Krypto-Konten sowie zusätzliche Gebühren und angebliche Strafzahlungen für Auszahlungen. Eine tatsächliche Auszahlung erfolgte nicht.
Der durch den Betrug entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.