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Kitzbüheler Anzeiger
Windpark Oberzeiring
Der Ausbau der Windkraft stärkt die Versorgungssicherheit – jede vor Ort erzeugteKilowattstunde reduziert Abhängigkeiten und stabilisiert die Strompreise.

Rückenwind für den Wirtschaftsstandort Tirol

Windkraft stärkt die Finanzkraft der Standortgemeinden, erhöht die regionale Wertschöpfung, produziert günstigen, sauberen Strom und macht den Wirtschaftsstandort attraktiver.

Der Ausbau der Windkraft in Tirol leistet nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz und erhöht die Versorgungssicherheit, sondern liefert auch wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft und heimische Arbeitsplätze.

„Jede Kilowattstunde, die in Tirol erzeugt wird, stärkt den Wirtschaftsstandort und reduziert unsere Abhängigkeit von internationalen Energiemärkten sowie fremden Ölund Gasmächten, die uns akut unter Druck setzen können“, betont Josef Plank, Präsident der IG Windkraft.

igw_260123_Pressefoto Josef Plank; Credit Astrid Knie

Josef Plank, Präsident IG Windkraft

„Tirol braucht einen realistischen Blick auf seine Energiezukunft und dazu gehört die Windkraft.“
Josef Plank, Präsident IG Windkraft

Wertschöpfung bleibt im Land

Derzeit überweist Tirol jährlich rund eine Milliarde Euro für den Import fossiler Energie ins Ausland. Der Ausbau der Windkraft bietet die Chance, diese Abflüsse deutlich zu reduzieren und Investitionen im eigenen Land zu halten.

Allein die im österreichischen Netzinfrastrukturplan (ÖNIP) für Tirol vorgesehenen 30 Windräder mit einer Windstromproduktion von 300 GWh bis 2030 würden Investitionen von rund 255 Mio. Euro auslösen und in den ersten 20 Betriebsjahren einen Ertrag von rund 160 Mio. Euro bringen.

„Tirol hat mehrere wirklich gut geeignete Windkraft-Standorte und gleichzeitig können die sensiblen Regionen Tirols freigehalten werden“, bekräftigt Plank. Gleichzeitig entstehen rund 700 Arbeitsplätze in Bau, Betrieb und Wartung. „Der Ausbau der Windkraft ist ein Turbo für die Tiroler Wirtschaft“, betont Plank.

Windpark Oberzeiring

Günstige Strompreise

Neben der Wertschöpfung spielt der Strompreis eine zentrale Rolle. Studien zeigen: Je mehr Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne verfügbar ist, desto stabiler und günstiger ist der Strompreis. Ohne Windkraft, Photovoltaik und Kleinwasserkraft wäre Strom für Haushalte in den vergangenen Jahren bereits deutlich teurer gewesen und würde den Preis bis 2030 weiter verschärfen.

„Windstrom ist eine der günstigsten Formen, Energie zu erzeugen. Jedes Windrad in Tirol hilft, die Strompreise für Haushalte und Industrie in der Region zu reduzieren“, weist Plank darauf hin.

Karlheinz Wex 2025_1, copyright Plansee Group

Karlheinz Wex, CEO Plansee

„Die Tiroler Industrie benötigt für eine wettbewerbsfähige Produktion günstigen und sauberen Strom. Regenerative Energiequellen können einen wichtigen Beitrag für eine sichere, nachhaltige und unabhängige Stromversorgung leisten – auch die Windkraft.“
Karlheinz Wex, CEO Plansee

Technologieoffen und mehr diskutieren

„Windenergie soll dabei nicht im Widerspruch zu anderen erneuerbaren Technologien stehen, sondern diese sinnvoll ergänzen“, betont Plank. Entscheidend sei eine sachliche, faktenbasierte Diskussion unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten. „Tirol braucht einen realistischen Blick auf seine Energiezukunft und dazu gehört die Windkraft. Sie ist ein wichtiger Baustein für Preisstabilität, Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit.“

Schubert Karl-Josef, copyright Ariane Frötscher Fotografie

Karl-Josef Schubert, Präsident Tiroler Gemeindeverband

„Alle Maßnahmen, die der Energieautonomie unseres Landes dienen, sind grundsätzlich auf ihre Machbarkeit zu prüfen. Die Windkraft kann und soll ein Bestandteil des erneuerbaren Energiemix im Land Tirol werden.“
Karl-Josef Schubert,Präsident Tiroler Gemeindeverband

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