Patrick Hagenaars: Vom Schicksalsschlag zurück an die Spitze
Hinfallen, aufstehen, weitermachen – kaum eine Lebensgeschichte steht so sehr für diesen Satz wie jene von Patrick Hagenaars aus Brixen.
Als junger Nordischer Kombinierer träumte er vom Profisport und war auf dem Weg nach oben. Ein schwerer Unfall 2003 veränderte sein Leben jedoch von einer Sekunde auf die andere: Hagenaars verlor einen Arm – und damit zunächst auch seine sportliche Perspektive. Doch statt zurückzublicken, richtete er seinen Blick erstaunlich schnell wieder nach vorne.
Jahre später fand er im Radsport eine neue sportliche Heimat. Mit einer eigens entwickelten Lösung für seine Prothese kämpfte er sich zurück in den Leistungssport und schließlich in die Spitze der Radmarathon-Szene. Beim Ötztaler Radmarathon schaffte er es sogar aufs Podest – für ihn einer der emotionalsten Erfolge seiner Karriere.
Doch auch danach blieb Hagenaars von Rückschlägen nicht verschont. Psychisch schwierige Jahre und zuletzt ein schwerer Radunfall mit gebrochener Halswirbelsäule stellten ihn erneut auf die Probe. Trotzdem saß er nur wenige Monate später wieder im Sattel und finishte den Ötztaler ein weiteres Mal in den Top 10.
Im Impuls-Podcast sprechen wir mit Patrick Hagenaars über seinen Weg vom Nordischen Kombinierer zum erfolgreichen Radmarathon-Fahrer, über Schicksalsschläge, mentale Stärke, Ehrgeiz und die Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder neue Ziele zu finden.
Und darüber, warum für ihn nicht nur Platzierungen zählen, sondern vor allem eines: am Start sein bestes Ich zu sein.