
Neue Impulse für Sport und Gesundheit
Als Saskia Pendl ihre Stelle als Geschäftsführerin des Sportparks antrat, war schnell klar: Auf sie wartet viel Arbeit. Gleich zu Beginn mussten die Sicherheitsanforderungen auf den neuesten Stand gebracht, die Gastronomie neu verpachtet und die Kegelbahn aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden. Unterstützung bekam sie dabei vom Stadtrat und der Stadtgemeinde, die die notwendigen Investitionen freigaben. Eineinhalb Jahre später ist vieles umgesetzt – und der Sportpark erfreut sich reger Nutzung.
Eisdisco als Treffpunkt für Jugendliche
Inhaltlich war Pendl von Anfang an wichtig, den Sportpark als lebendigen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche zu etablieren. Schon im Hearing brachte sie die Idee einer Eisdisco ein – heute ist sie fixer Bestandteil des Winterprogramms. Alle zwei Wochen verwandelt sich die Eisfläche in eine Disco mit Musik, Lichteffekten und Discokugel, in der viele junge Leute zwischen halb acht und halb zehn ihre „Eis-Zeit“ genießen.
Ein besonderes Highlight war die Kindereisdisco zu Fasching, bei der Familien und Vereine gemeinsam den Sportpark füllten. Heuer soll es mehr solcher Angebote speziell für jüngere Kinder geben. Zudem bemüht sich Pendl, das Publikumseislaufen so oft wie möglich anbieten zu können – trotz eines dicht gefüllten Kalenders mit Trainings, Turnieren und Veranstaltungen verschiedenster Sportarten. Auch die Schulen holte sie mit ins Boot: Viele nutzen inzwischen das Vormittags-Eislaufen im Sportpark.
„Das Interesse am Publikumseislauf ist riesig. Wir tun alles, um möglichst viele Eiszeiten anbieten zu können.“
Saskia Pendl
Vereinstag wird 2026 wiederholt
Sehr gut angenommen wurde zudem der große Vereinstag, den Pendl gemeinsam mit dem Kitzbüheler Anzeiger organisierte. Zahlreiche Vereine – von Eishockey und Curling über Tennis, Tischtennis und Biathlon bis hin zu Klettern, Bike und Fußball – stellten sich vor und luden Kinder und Familien zum Ausprobieren ein. Der nächste Vereinstag ist bereits für September 2026 fixiert.
„Das Miteinander mit den Vereinen ist wirklich gut“, betont Pendl. Sie versteht sich als Schnittstelle, koordiniert Eis- und Hallenzeiten, hört Wünsche ab und sucht faire Lösungen – von der Nachwuchsarbeit bis zu Großveranstaltungen.
Neben dem sichtbaren Betrieb bleibt viel unsichtbare Arbeit: Personalführung, Bestellungen, Wartung der Anlagen, Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen und die laufende Abstimmung mit Stadtgemeinde, Vereinen und Veranstaltern. „Es ist jeden Tag eine neue Herausforderung – aber man sieht, dass etwas weitergeht“, fasst Pendl ihre ersten Monate im Sportpark zusammen.
Gesundheitszentrum mit neuem Leitsystem
Parallel zum Sportpark verantwortet Saskia Pendl auch das Management des Gesundheitszentrums – und das mitten in einer Phase großer Veränderungen. Schon kurz nach ihrem Einstieg begannen die wöchentlichen Baubesprechungen für das neue Zahnambulatorium der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Anfangs wurden Pläne und Abläufe diskutiert, inzwischen ist der Ausbau weit fortgeschritten.
„Der neue Eingangsbereich im Gesundheitszentrum macht es um ein Vielfaches einfacher, sich im Gebäude zurecht zu finden.“
Saskia Pendl
Eine der ersten sichtbaren Neuerungen wurde erst diese Woche eröffnet: der komplett neu gestaltete Eingangsbereich. Bisher gab es keine zentrale Anlaufstelle, die Patienten mussten sich selbst orientieren. Nun gibt es im Erdgeschoß eine fixe Mitarbeiterin, die Auskunft über Ärzte, Therapien und Einrichtungen gibt. Ergänzt wird sie durch ein neues Leitsystem mit klarer Beschilderung und verständlichen Stockwerksbezeichnungen – weg von abstrakten Ebenen, hin zu einem leicht erfassbaren Farbsystem.
„So ein Haus lebt davon, dass sich die Menschen schnell zurechtfinden“, sagt Pendl. „Gerade ältere Patienten oder Familien mit Kindern sind dankbar, wenn sie einfach fragen können: Wo finde ich Dr. XY?“
Besonders große Aufmerksamkeit gilt dem neuen ÖGK-Zahnambulatorium. Mit mehreren Behandlungsplätzen, Mundhygiene und eigenem Labor soll es künftig eine Lücke in der regionalen Versorgung schließen. Der Innenausbau läuft, parallel werden Abläufe und Organisation mit der ÖGK abgestimmt. Wenn alles nach Plan verläuft, wird Anfang Mai eröffnet.
„Der Job macht mir viel Spaß, weil ich sehe, dass etwas weitergeht. Kein Tag ist wie der andere und es wird nie langweilig.“
Saskia Pendl
Zahnambulatorium als nächster Meilenstein
Aber das Gesundheitszentrum ist weit mehr als eine reine Ärzteadresse. Neben über 20 Ordinationen – von Kinderarztpraxis über Allgemeinmedizin bis hin zu verschiedenen Fachrichtungen – sind auch Therapieeinrichtungen, ein ambulantes Rehazentrum, Beratungsstellen, eine Kinderkrippe und verschiedenste Vereine untergebracht.
Pendl ist für die Koordination auf der Gebäudeebene zuständig: von technischen Fragen und Brandschutz über Haustechnik bis hin zur Betreuung der Mieter. Mit Unterstützung einer erfahrenen Mitarbeiterin vor Ort, ist sie Bindeglied zwischen Stadtgemeinde, Planern, Firmen und den Nutzern des Hauses.
Trotz der Fülle an Aufgaben betont sie aber vor allem eines: „Mir macht die Arbeit Spaß. Man sieht, dass sich etwas bewegt – im Sportpark genauso wie im Gesundheitszentrum. Und wenn Kinder lachend über das Eis flitzen oder Patienten sagen, dass sie sich im Haus gut zurechtfinden, dann ist das ein toller Erfolg.“ Man glaubt es ihr sofort – dieses Engagement strahlt Saskia Pendl auch aus.