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Kitzbüheler Anzeiger
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Der Kirchberger Hotelier Willi Steindl strebt das Obmann-Amt an.

"Müssen unsere Angebote erweitern"

Warum möchten Sie TVB-Obmann werden?
Ich bin Vollblut-Touristiker, bin seit zehn Jahren Aufsichtsrat und davon drei Jahre als dessen Vorsitzender. Auch mein Vater Paul Steindl war in mehreren TVB-Funktionen aktiv.

Was hat Sie dazu bewogen?
Ich sehe im Brixental derzeit viel Potenzial, das bisher liegen gelassen wurde. Deshalb kandidiere ich. In meinem Betrieb führt ein Hoteldirektor die operativen Geschäfte. Ich habe also genügend Zeit, um der Verantwortung des Verbandes in allen drei Orten nachzukommen.

Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Das Brixental hat kein Kapazitäten-, sondern ein deutliches Auslastungsproblem. Wir müssen die Zwischensaison stark verkürzen und für unsere Gäste entsprechende Angebote, auch in der Infrastruktur, schaffen. Wir müssen uns auf Ausbau von Bike und Wanderung fokussieren und Kooperationen – etwa mit allen drei Bergbahnen – optimieren und vertiefen.

„Das Brixental hat kein Kapazitäts-, sondern ein deutliches Auslastungsproblem.“

Willi Steindl, Hotelier in Kirchberg

Wie haben Sie Ihren Wahlkampf angelegt?
Ich habe keinen Wahlkampf betrieben, aber diverse Gerüchte über meine Person aus dem Weg geräumt. Ich rechne mir gute Chancen auf den Obmannsessel aus und bin zuversichtlich, dass ich die notwendige Unterstützung erhalten werde. Ich freue mich auf meine künftige Aufgabe.

Wie stünden Sie einer etwaigen Fusion von Kirchberg und Kitzbühel gegenüber?
Die Frage stellt sich derzeit nicht. Ich war bisher in kein Gespräch involviert.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich sehe mich als Teamplayer; aktiv, lösungsorientiert und verbindend.

Was werden Sie einbringen?
Ich möchte die Tourismusgesinnung der Einheimischen stärken. Gäste sollen als Gäste behandelt werden.

Biografie: 2013 übernahm Willi Steindl (33) das elterliche „Hotel zur Sonne“ in Kirchberg, das eigenen Angaben zufolge mit 120 Zimmern, 50.000 Nächtigungen jährlich und 320 Betriebstagen den umsatzstärksten Hotelbetrieb im Brixental stellt (Kategorie: Vier-Stern-S) stellt. Seit zehn Jahren Mitglied des Aufsichtsrats, davon drei Jahre als Vorsitzender.

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