
Foto: Gredler Media
17. September 2026
Mit Pedalkraft und Herz für die gute Sache
Zwischen dem jüngsten und dem ältesten Teilnehmer lagen 69 Lebensjahre – die Freude am Radfahren brachte sie zusammen. Anfang September war Kitzbühel Schauplatz der Rotary Radweltmeisterschaften 2026. Rund 100 Athleten aus 14 Nationen gingen an den Start, darunter Gäste aus der Ukraine, Taiwan und den USA. Rund ein Viertel des Starterfeldes war weiblich, die Teilnehmer waren zwischen 14 und 83 Jahre alt.
Der Rotary Club Kitzbühel und die Rotary Cycling Fellowship Austria hatten ein Programm zusammengestellt, das Platz für sportliche Herausforderungen und persönliche Begegnungen ließ. Denn neben Zeiten und Titeln ging es auch darum, gemeinsam etwas zu bewegen: Nach der endgültigen Abrechnung erwarten die Organisatoren einen Erlös im fünfstelligen Eurobereich. Das Geld kommt regionalen, nationalen und internationalen Rotary-Projekten zugute, darunter Vorhaben in Kitzbühel und Uganda.
„Die sportliche Begegnung schafft internationale Freundschaften und ermöglicht uns zugleich, Menschen ganz konkret zu unterstützen“, betont Günther Aigner, Präsident der Rotary Cycling Fellowship Austria. „Diese Verbindung von Gemeinschaft und gesellschaftlichem Engagement entspricht dem rotarischen Gedanken und unserem Leitsatz ‚Cycling to Serve‘.“
Der Rotary Club Kitzbühel und die Rotary Cycling Fellowship Austria hatten ein Programm zusammengestellt, das Platz für sportliche Herausforderungen und persönliche Begegnungen ließ. Denn neben Zeiten und Titeln ging es auch darum, gemeinsam etwas zu bewegen: Nach der endgültigen Abrechnung erwarten die Organisatoren einen Erlös im fünfstelligen Eurobereich. Das Geld kommt regionalen, nationalen und internationalen Rotary-Projekten zugute, darunter Vorhaben in Kitzbühel und Uganda.
„Die sportliche Begegnung schafft internationale Freundschaften und ermöglicht uns zugleich, Menschen ganz konkret zu unterstützen“, betont Günther Aigner, Präsident der Rotary Cycling Fellowship Austria. „Diese Verbindung von Gemeinschaft und gesellschaftlichem Engagement entspricht dem rotarischen Gedanken und unserem Leitsatz ‚Cycling to Serve‘.“

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WM in mehreren Segmenten ausgetragen
Auch sportlich setzte die Veranstaltung neue Akzente: Erstmals wurde die Rotary Rad-WM in einem Segmentformat ausgetragen. Gemeinsame Ausfahrten durch die Region wurden mit zwei einzeln gewerteten Rennabschnitten verbunden. Auf dem Programm standen ein zehn Kilometer langes Zeitfahren auf flacher Strecke zwischen Erpfendorf und Kössen sowie ein vier Kilometer langes Bergzeitfahren von der Reinache zum Hollenauer Kreuz, bei dem rund 320 Höhenmeter zu bewältigen waren. Die Zeiten beider Abschnitte wurden addiert und entschieden über die WM-Wertungen in sieben Altersgruppen.
Für einen heimischen Erfolg sorgte die Kitzbühelerin Helene Stanger, die sich den Weltmeistertitel in der Damenklasse unter 35 Jahren sicherte. Bei den Herren gewann Kurt Matzler in seiner Altersklasse. Der Ultraradsportler hat mehrfach am Race Across America teilgenommen und das Rennen auch als Solofahrer erfolgreich beendet.
Auch sportlich setzte die Veranstaltung neue Akzente: Erstmals wurde die Rotary Rad-WM in einem Segmentformat ausgetragen. Gemeinsame Ausfahrten durch die Region wurden mit zwei einzeln gewerteten Rennabschnitten verbunden. Auf dem Programm standen ein zehn Kilometer langes Zeitfahren auf flacher Strecke zwischen Erpfendorf und Kössen sowie ein vier Kilometer langes Bergzeitfahren von der Reinache zum Hollenauer Kreuz, bei dem rund 320 Höhenmeter zu bewältigen waren. Die Zeiten beider Abschnitte wurden addiert und entschieden über die WM-Wertungen in sieben Altersgruppen.
Für einen heimischen Erfolg sorgte die Kitzbühelerin Helene Stanger, die sich den Weltmeistertitel in der Damenklasse unter 35 Jahren sicherte. Bei den Herren gewann Kurt Matzler in seiner Altersklasse. Der Ultraradsportler hat mehrfach am Race Across America teilgenommen und das Rennen auch als Solofahrer erfolgreich beendet.

Foto: Gredler Media
Viel Lob für neuartiges Konzept
„Wir sind mit der Rad-WM in Kitzbühel bewusst neue Wege gegangen und haben damit auch etwas riskiert“, erklärt Organisationsleiter Michael Rosendorfer. Mit dem Segmentformat habe man einen sportlich anspruchsvollen Wettbewerb bieten und zugleich ein internationaleres, jüngeres und weiblicheres Teilnehmerfeld ansprechen können. Die äußerst positiven Rückmeldungen zeigten, dass das Konzept sehr gut angenommen worden sei.
Abwechslungsreiche Herausforderungen
Eine besondere Herausforderung wartete mit dem Anstieg auf das Kitzbüheler Horn: Auf rund sieben Kilometern mussten etwa 870 Höhenmeter und Steigungen von bis zu 22,3 Prozent bewältigt werden. Daneben bot eine gemeinsame Ausfahrt Gelegenheit, die Kitzbüheler Bergwelt zu erleben. „Wir wollten die Kitzbüheler Bergwelt bestmöglich in Szene setzen und unseren Gästen abwechslungsreiche sportliche Herausforderungen bieten“, erklärt Raimund Stanger vom Rotary Club Kitzbühel, der das Radprogramm konzipierte. Die Strecken rund um St. Johann, das Kitzbüheler Horn und die beiden WM-Segmente hätten das gemeinsame Radsporterlebnis ideal mit dem Wettbewerb verbunden.
„Wir sind mit der Rad-WM in Kitzbühel bewusst neue Wege gegangen und haben damit auch etwas riskiert“, erklärt Organisationsleiter Michael Rosendorfer. Mit dem Segmentformat habe man einen sportlich anspruchsvollen Wettbewerb bieten und zugleich ein internationaleres, jüngeres und weiblicheres Teilnehmerfeld ansprechen können. Die äußerst positiven Rückmeldungen zeigten, dass das Konzept sehr gut angenommen worden sei.
Abwechslungsreiche Herausforderungen
Eine besondere Herausforderung wartete mit dem Anstieg auf das Kitzbüheler Horn: Auf rund sieben Kilometern mussten etwa 870 Höhenmeter und Steigungen von bis zu 22,3 Prozent bewältigt werden. Daneben bot eine gemeinsame Ausfahrt Gelegenheit, die Kitzbüheler Bergwelt zu erleben. „Wir wollten die Kitzbüheler Bergwelt bestmöglich in Szene setzen und unseren Gästen abwechslungsreiche sportliche Herausforderungen bieten“, erklärt Raimund Stanger vom Rotary Club Kitzbühel, der das Radprogramm konzipierte. Die Strecken rund um St. Johann, das Kitzbüheler Horn und die beiden WM-Segmente hätten das gemeinsame Radsporterlebnis ideal mit dem Wettbewerb verbunden.