Zum Inhalt springen
Job AnzeigerImpulsTrendig MagazinServus
Kitzbüheler Anzeiger

Mehr als nur ein Wau-Wau

Margret Klausner

Ein Jahr Wau-Wau-Treff – das klingt zunächst nach Spiel, Spaß und vielen wedelnden Schwänzen. Und natürlich darf das auch genau das sein. Doch rund um den Welttierschutztag lohnt sich ein zweiter Blick auf unsere vierbeinigen Begleiter. Und darauf, was es bedeutet, heute einen Hund zu haben.

Denn Hunde gehören längst ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. Immer öfter sogar im Doppelpack. Der Trend zum Zweithund ist unübersehbar: Wo früher einer an der Leine ging, sind es heute nicht selten zwei. Für die Besitzer mag das doppelte Freude bedeuten – für die Umgebung manchmal auch doppelte Herausforderung.

Hundehaltung endet nicht an der eigenen Haustür. Gerade im öffentlichen Raum braucht es Rücksicht, die oft fehlt. Nicht selten kommt es bei Veranstaltungen zu Problemen mit den Vierbeinern. Nicht jeder Mensch möchte von einem fremden Hund angesprungen oder beschnuppert werden. Nicht jeder hat Verständnis dafür, wenn Hunde auf Gehwegen ihr Geschäft verrichten und die Hinterlassenschaften liegen bleiben. Und das, obwohl es inzwischen wirklich überall die „Sackerl fürs Gackerl“ gibt. Zudem reagieren manche Hunde nicht automatisch freundlich auf jeden Artgenossen. Das Problem sind dabei nicht die Hunde. Das Problem beginnt dort, wo ihre Besitzer vergessen, dass der öffentliche Raum allen gehört.

Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft zum Welttierschutztag: Tierliebe zeigt sich nicht nur darin, wie gut es dem eigenen Hund geht. Sie zeigt sich auch darin, wie respektvoll man mit den Menschen und Tieren rund um ihn umgeht.

Das ist meine Meinung zu diesem Thema:

Ja, ich möchte künftig einen Newsletter vom Kitzbüheler Anzeiger erhalten.

Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen.