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Kitzbüheler Anzeiger
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Boogie Kathi & the muddy Bluesmen nach dem Konzert mit Sepp Obermoser vom Lions Club (r.).

Lions-Konzert verbreitete Stimmung

Mit dem Konzert „Boogie, Blues & Christmas“ verwandelten Boogie Kathi & the muddy Bluesmen den Saal der Landesmusikschule Kitzbühel in einen vibrierenden Ort voller Groove, Weihnachtsstimmung und gelebter Solidarität.

Das Publikum folgte zahlreich der Einladung zu diesem besonderen Benefizabend, präsentiert vom Lions Club Kitzbühel gemeinsam mit Kleinkunst. Zu Beginn begrüßten Lions Club Präsident Sepp Obermoser und Kulturreferent Fritz Eller die Gäste und bedankten sich herzlich für die Unterstützung. Die Künstler verzichteten zum Großteil auf ihre Gagen und der Eintritt kam einem guten Zweck zugute.

Lachend betrat Katharina Alber alias Boogie Kathi die Bühne, bedankte sich für die Einladung und gewann das Publikum sofort für sich. Mit großer Spielfreude, charismatischer Präsenz und ihren auffallend schwarzen Glitzerstiefeln sorgte sie den ganzen Abend über für Begeisterung und kräftigen Applaus.

Bandbesetzung mit erstklassigen Musiker
Begleitet wurde sie von einer hochkarätigen Band: Georg Nolf sprang in überragender Weise am Bass ein, Walter Metzler bildete am Schlagzeug das rhythmische Rückgrat, Gitarrist Andreas Wallner sorgte mit prägnantem Gitarrenspiel und charaktervollem Gesang für besondere Akzente. An der Blues Harp begeisterte der Kitzbüheler Peter Salinger alias Harp Pete, der mit einem ganzen Koffer an Mundharmonikas in verschiedensten Farben und Tonlagen aufwartete. Salinger – selbst Mitglied des Lions Clubs – hatte die erst seit zwei Jahren bestehende Band nach Kitzbühel gebracht und zeigte sich besonders stolz auf den Auftritt in der Heimat.

Erst kürzlich sorgte die Formation auch über die Grenzen Tirols hinaus für Aufmerksamkeit: Boogie Kathi & the muddy Bluesmen gewannen die Austrian Blues Challenge und qualifizierten sich damit für die European Blues Challenge, die im kommenden April in Polen stattfinden wird. Ein großer Erfolg für die noch junge Band und ein weiterer Beweis für ihre musikalische Qualität, die an diesem Abend auch in Kitzbühel eindrucksvoll zu spüren war.

Der Saal lebte von der ersten Minute an, niemand konnte ruhig auf den Stühlen sitzen.

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Peter Salinger überzeugte an der Blues Harp.

Standing Ovations zum Finale
New-Orleans-Rhythmen, Boogie Woogie, Chicago Blues, viel Groove und spürbare Spielfreude sorgten für beste Stimmung und vorweihnachtliche Atmosphäre.

Berührend war der Moment, als die dreijährige Julie vorne an der Bühne ihrer Mama lauschte und zu „Hard Lovin’ Mama“ mittanzte. Auch ruhigere Töne fanden Platz, etwa mit „Leise rieselt der Schnee“ oder einem Duo von Katharina Alber und Peter Salinger vor der Pause mit Piano und Harp. Nach der Pause eröffnete Salinger mit einer improvisierten Version von „Oh Tannenbaum“, ehe die Band noch einmal richtig aufdrehte.

Mit „Ding Dong Daddy“ kam zum Schluss noch einmal Schwung in den Saal, Standing Ovations und ein gemeinsames „Jingle Bells“ beschlossen einen Abend, nach dem alle beschwingt und in Weihnachtsstimmung nach Hause gingen.

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Die kleine Julie lauschte ihrer Mama und Band.