
Lehrlingsheim nimmt Gestalt an
Die Berufsschule in Kitzbühel stellt das größte Kompetenzzentrum für den Sporthandel in Tirol dar. Nicht nur Lehrlinge aus dem Bezirk absolvieren hier ihre Ausbildung, die angehenden Sportfachkräfte kommen aus ganz Tirol. Die Stadt Kitzbühel stellt den Berufsschülern derzeit Heimplätze im Altenwohnheim zur Verfügung. Wie bereits berichtet, soll jedoch ein eigenes Berufsschul-
internat geschaffen werden.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde jetzt ein weiterer Schritt für die Realisierung des Heimes gesetzt. Die Mandatare beschlossen einstimmig einen Baurechtsvertrag zwischen Gemeinde und dem sozialen Wohnbauträger Tigewosi zur Errichtung nicht nur des Schülerheims, sondern auch von sogenannten „Starterwohnungen“.
Gebaut werden sollen die Einheiten am Areal der Stadtwerke. Bereits vor etlichen Jahren hat die Stadt das sogenannte Riederhaus direkt neben den Stadtwerken erworben. Dieses soll abgebrochen werden, damit in diesem Bereich das Lehrlingsheim für 36 Schüler sowie zwölf „Starterwohnungen“ entstehen können.
Der Baurechtsvertrag wird 55 Jahre laufen, der Baurechtszins beträgt 16.839 Euro jährlich. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt über die Stadt – dafür wird eine eigene Vereinbarung vorbereitet. Die Verantwortlichen von Stadt und Tigewosi überlassen nichts dem Zufall – sollten Kontaminierungen auftreten, kann die Wohnbaugesellschaft vom Vertrag zurücktreten. Ein Baubeginn ist nicht bekannt.