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Kitzbüheler Anzeiger
Landwirtschaft am Ball Reith Kulturhaus Riegel
Den ganzen Abend herrschte ausgelassene Stimmung im Kulturhaus Reith.

Landwirtschaft feiert große Gemeinschaft

Der Ball, der alle drei Jahre durchgeführt wird, entwickelte sich auch heuer zu einem eindrucksvollen Treffpunkt für bäuerliche Familien, Funktionäre, politische Vertreter sowie zahlreiche Freunde der Landwirtschaft. Austragungsort war diesmal das Kulturhaus Reith, das sich bis auf den letzten Platz füllte.

Veranstaltet wurde der Ball von den LK Bäuerinnen Tirol Bezirk Kitzbühel, dem Tiroler Bauernbund Bezirk Kitzbühel sowie der Jungbauernschaft Landjugend Bezirk Kitzbühel. Die gemeinsame Organisation unterstrich den engen Schulterschluss der bäuerlichen Organisationen im Bezirk.

Schon beim Eintreten war die besondere Atmosphäre spürbar. Die Gäste wurden herzlich empfangen, viele nutzten die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen. Tracht prägte das Bild des Abends und wurde von Jung und Alt selbstverständlich getragen.

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Die Organisatoren des Balls: Johanna Wurzrainer, Georg Wurzenrainer und Bettina Aufhammer-Straif (von links).

Tanz der Landjugend als festlicher Beginn
Den feierlichen Auftakt gestaltete die Landjugend. Mit viel Freude und sichtbarem Engagement setzten die jungen Tänzer ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und Zusammenhalt.

Im Anschluss daran erfolgte die offizielle Begrüßung durch Bezirksbäuerin Bettina Aufhammer-Straif, Bezirksleiterin der Jungbauernschaft Landjugend Bezirk Kitzbühel Johanna Wurzrainer sowie Bezirksbauernobmann Georg Wurzenrainer. Gemeinsam hießen sie die Gäste willkommen und betonten die Bedeutung des Miteinanders innerhalb der Landwirtschaft sowie den Wert solcher Begegnungen für den Zusammenhalt im Bezirk.

Unter den Ehrengästen befanden sich die Landesbäuerin Helga Brunschmid, Landtagsabgeordnete Katrin Brugger sowie der Reither Bürgermeister Stefan Jöchl. Ebenfalls anwesend waren Bezirkskammerobmann Josef Fuchs, der Standortleiter des Maschinenrings Kitzbühel Josef Schaflechner sowie Christoph Pirnbacher, Landesobmann der Tiroler Landjugend. Mit dabei waren auch Angelika Wagner aus dem Fachbereich Familie und Soziales der Landwirtschaftskammer Tirol sowie die ehemaligen Funktionäre Josef Edenhauser und Josef Hechenbichler.

2026 als Jahr der Bäuerinnen
In den Ansprachen wurde auf das Jahr 2026 hingewiesen, das von den Vereinten Nationen offiziell als Jahr der Bäuerinnen ausgerufen wurde. Damit wird die zentrale Rolle der Frauen in der Landwirtschaft weltweit sichtbar gemacht. Bäuerinnen tragen wesentlich zur Versorgung mit Lebensmitteln, zur Pflege der Kulturlandschaft und zum sozialen Gefüge im ländlichen Raum bei. Sie übernehmen Verantwortung in den Betrieben, in den Familien und in der Weitergabe von Wissen und Werten. Gerade in einer Region mit vielen familiengeführten Betrieben ist ihr Beitrag unverzichtbar.

Kulinarisch wurde der Anspruch auf Regionalität konsequent umgesetzt. Die angebotenen Speisen stammten aus regionaler Produktion. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Hinterlechner aus Westendorf. Mit ihrem abwechslungsreichen Programm sorgten sie für beste Stimmung und eine durchgehend gut gefüllte Tanzfläche. Abseits des Tanzparketts bot der Abend Raum für Gespräche und Begegnungen. Die Schnapsbar im ersten Stock entwickelte sich dabei zu einem beliebten Treffpunkt.

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Das Aggregat ging bei der Versteigerung an Manuel aus St. Johann.

Versteigerung für den guten Zweck
Ein fester Bestandteil des Abends war die große Tombola, bei der jedes Los gewann. Die Preise wurden von zahlreichen Betrieben aus dem Bezirk zur Verfügung gestellt. Der gesamte Erlös kam dem bäuerlichen Sozialfonds zugute, der landwirtschaftliche Familien in schwierigen Lebenssituationen rasch und unbürokratisch unterstützt.
Ein besonderer Höhepunkt war die amerikanische Versteigerung mit Bezirksbauernobmann Georg Wurzenrainer am Mikrofon, der diese mit viel Leidenschaft und am Ende beinahe ohne Stimme leitete. Mit großem Engagement beteiligten sich die Gäste an den Geboten. Besonders gefragt war das Notstromaggregat der Firma Krall aus Hopfgarten, das nach 153 Geboten an Manuel aus St. Johann ging. Ebenso viel Aufmerksamkeit erhielt die Versteigerung eines kunstvoll bestickten Kasettltuchs mit Goldstickerei, gestiftet von den Bäuerinnen aus Hopfgarten, das nach 51 Geboten an die Itterer Ortsbäuerin Marina Rabl ging.

Ein wichtiger Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung kam von der Gemeinde Reith. Die zentrale Lage des Ortes im Bezirk sowie das Entgegenkommen bei der Saalmiete ermöglichten die Durchführung des Balls in diesem Rahmen.
Bis in die späten Stunden wurde getanzt, gefeiert und gelacht. Der zweite „Landwirtschaft am Ball“ erwies sich als rundum gelungene Veranstaltung, die Gemeinschaft, Wertschätzung und Lebensfreude vereinte.

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