
Kindergarten öffnet in Kürze seine Tore
Der bestehende Jochberger Kindergarten hat ausgedient. Er platzte nicht nur aus allen Nähten, auch seine räumliche Infrastruktur war längst überholt. „Im Laufe der vergangenen fünf Jahrzehnte ist er zwar mehrmals saniert worden, aber zeitgemäß ist der Kindergarten schon lange nicht mehr“, bestätigt Bürgermeister Günter Resch, der selbst dem ersten Jahrgang der 1972 eröffneten Bildungseinrichtung angehörte.
Nach neuesten Standards errichtet
Dem Entschluss für einen Neubau, der an den Kultursaal der Gemeinde angeschlossen wird, gingen jahrelange Planungen voraus. „Jetzt haben wir einen Kindergarten, der alle Stückl‘n spielt und nach den neuesten Erkenntnissen und Standards errichtet wird“, freut sich Resch. Auch das Platzangebot wurde erhöht: Bis zu 60 Kinder können hier künftig betreut werden. In den Weihnachtsferien wird übersiedelt, mit 7. Jänner sind die Tore für die Jochberger Kinder geöffnet.
Zeitgleich werden auch die Musikanten ihr neues Vereinsheim beziehen, das mit Probelokal, Büro und Aufenthaltsraum im zweiten Obergeschoss großzügig gestaltet wurde.
„Die Baukosten haben wir gut im Griff. Sie fallen sogar um 200.000 Euro geringer aus als veranschlagt.“
Günter Resch, Bürgermeister Jochberg
Für das kleine Jochberg ist das gesamte Bauvorhaben ein Riesenprojekt. Die Baukosten beziffert der Bürgermeister mit 6,5 Millionen Euro, wobei 50 Prozent aus öffentlichen Fördertöpfen stammen. Für die andere Hälfte kommt die Gemeinde auf. Die erfreuliche Nachricht: „Wir haben die Baukosten gut im Griff. Das Projekt wird, vorsichtig gerechnet, sogar um 200.000 Euro günstiger, weil die Einrichtung nicht so teuer war wie veranschlagt“, freut sich Dorfchef Resch.