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Kitzbüheler Anzeiger
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Die Bauarbeiten für die Sanierung des Dorfplatzes in Itter sollen nach der Wintersaison starten, wie Bürgermeister Roman Thaler erläutert.

Itter bekommt einen neuen Dorfplatz

Der Itterer Dorfplatz bekommt dieses Jahr ein umfassendes „Facelifting“: Pünktlich zum heurigen Dorffest – es findet traditionell Anfang Juli statt – soll der Umbau abgeschlossen sein. „Wir haben schon vor längerer Zeit mit der Planung begonnen. Schon in der Vorperiode war die Sanierung des Dorfplatzes immer wieder Thema“, schildert Bürgermeister Roman Thaler.

Die Ausgangssituation ist nicht zufriedenstellend: „Der Asphalt ist definitiv am Ende“, so der Ortschef. Die Kostenschätzung wurde bereits eingeholt, die Finanzierung des Projekts ist im Voranschlag für das heurige Jahr enthalten. „Es geht jetzt in die Ausschreibung und sobald die Wintersaison zu Ende ist, in die Umsetzung“, schildert der Bürgermeister den weiteren Fahrplan. Für die Sanierung müsse die Gemeinde keine Darlehen aufnehmen, sondern greife auf entsprechende Rücklagen zurück, unterstreicht Roman Thaler. Das Investitionsvolumen für den Dorfplatz neu liegt bei rund 400.000 Euro.

Dorfplatz wird ein „Wappen“

Die Bauzeit wird mit ca. sechs bis acht Wochen veranschlagt. Von der Form her orientiert sich der neue Platz an der reichen Geschichte des Ortes: „Die Wappen- bzw. Schildform hat uns gut gefallen, da es sich gewissermaßen anbietet bei uns.“ Sitzflächen sind ebenso im Plan wie Begrünung und ein Trinkwasserbrunnen. Da der Dorfplatz im Bereich einer neuralgischen Stelle liegt – die Landesstraße geht mitten durch den Ort – muss einiges in der Planung mitbedacht werden.
„Der Dorfplatz ist der zentrale Punkt im Ort und auch unsere Visitenkarte“, ist Thaler überzeugt. Bei der Sanierung wird „alles mitgedacht“, hält der Ortschef weiter fest. Das umfasst alle entsprechenden Einbauten – betrifft aber auch z.B. die ideale Lage für die Hydranten am Areal. „Außerdem ist es so, dass der Ölkessel im angrenzenden Schulhaus irgendwann einmal entfernt werden und auf Biomasse umgestellt werden soll“, schildert der Bürgermeister. Dieser künftige Schritt steht für mehr Umweltbewusstsein und Dekarbonisierung und soll in weiterer Folge auch für‘s Gemeindehaus genützt werden.

„Die Heizung werden wir heuer vielleicht nicht schaffen, aber im Zuge der Arbeiten für den Dorfplatz werden wir auch gleich eine Fernwärmeleitung herüberlegen“, zeigt Thaler auf. Naturgemäß ist der beste Zeitpunkt für derartige Arbeiten dann, wenn ohnehin am Platz gearbeitet wird.

Weiteres Projekt steht an

In Itter steht darüber hinaus ein weiteres, sehr wichtiges Projekt an: „Die Sanierung des Mehrzweckgebäudes“, so Thaler. Auch dieses liegt im Bereich des Zentrums. Dieser Schritt ist allerdings ein sehr bedeutender und für Itter finanziell alleine nicht zu stemmen: „Das werden wir nicht ohne massive Unterstützung des Landes schaffen. Da geht es dann um Dinge wie ein Probenlokal für die Musikkapelle, da geht‘s um den Mehrzweckraum, der ganzjährig genutzt werden soll – insbesondere mit Schwerpunkt Kinderbetreuung“, sagt Thaler. Auch ein Besprechungsraum für Vereine sowie zur Nutzung als Wahllokal ist geplant.

„Insbesondere wird schon jetzt in diese Richtung überlegt, da wir über eine Heizzentrale den gesamten Gebäudekomplex Mehrzweckhalle, Volksschule, Veranstaltungssaal, Turnsaal und Gemeindehaus versorgen werden können“, ergänzt Thaler.
Die Planungen für das Mehrzweckgebäude sind schon sehr konkret, im Endeffekt geht es um die Finanzierung. „Es wird hier unbedingt etwas brauchen.Wir können mit diesem Bestand nicht mehr ewig arbeiten.“

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