
Vergabe von Leistungsabzeichen in Bronze an Elfriede Hausbacher, Katharina Gastl, Elisabeth Schroll (v.l.). Das Leistungsabzeichen in Silber wird an Anna Lena Würtl, Vita Sobocan und Katharina Eder nachgereicht.
Intensives Jahr voller Höhen und Tiefen
Nach einer besonderen Cäcilienmesse mit Aufführung der „Rohrer Messe“ gemeinsam mit dem Kirchenchor Fieberbrunn unter der Leitung von Hannes Harasser, ließ die Knappenmusik im Gasthof Dandlerau das Vereinsjahr Revue passieren.
Zu Beginn dankte Obmann Martin Waltl allen Mitgliedern für den großen Zusammenhalt beim tragischen Ableben von Ehrenkapellmeister Georg Foidl, „wir haben eine große Stütze und wichtiges Mitglied verloren.“ Schmerzlich war auch das letzte Geleit für Ehrenmitglied Johann Wimmer.
Der Rückblick von Chronistin Julia Perterer umfasste nur Auszüge, unzählige Verpflichtungen und Tätigkeiten prägten das Musikjahr 2025. Sehr erfolgreich waren die Christbaumversteigerung und die beiden Frühjahrskonzerte mit erstmaligem Online-Reservierungssystem. Auch die Einführung der Konzertmeister-App für Mitglieder hat sich nach anfänglichen Unsicherheiten bewährt.
Die Schriftführerinnen sorgten für neue Layouts im Social Media Bereich und bei der Plakat- und Zeitungswerbung. Zu den musikalischen Höhepunkten zählten in Fieberbrunn der Tag der Blasmusik und das Bourbon Street Festival im gewohnten US-Style, das Bezirksmusikfest in Kössen und die gelungene Konzertreise nach Steinbach (OÖ).
Abschied vom Musikpavillon
Schweren Herzens, aber mit der Aussicht auf eine neue, moderne Bühne im Dorfzentrum, fiel im September beim letzten Sommerkonzert die Schlussklappe. Diesbezüglich ist der vereinseigene Bauausschuss (zehn Musikanten) in enger Abstimmung mit der Gemeinde – das Siegerprojekt „Dorfbühne“ und den Umbau im alten Feuerwehrhaus betreffend.
Stefan Wieser vom Bauausschuss betont: „Eine Besichtigung hat gezeigt, dass die Bausubstanz des FF-Hauses besser ist, als erwartet und Gerüchte es darstellen. Auch das Siegerprojekt für die Bühne sehen wir für die Kapelle positiv.“
Bürgermeister Walter Astner dankte für die konstruktive und gute Zusammenarbeit: „Der Zeitplan bis Anfang Juli 2026 sollte halten. Mit der von allen Gemeinderatsgruppierungen beschlossenen Beauftragung von Bmstr. Christoph Rieder für die Umbauten im FF-Haus wurde mit einem Profi aus euren Reihen eine gute, vertretbare Lösung gefunden“.