
In Hochfilzen gibt es ein Mords-Theater
Das neue Stück heißt „Mucks Mäuserl Mord“ – eine abstruse, heitere Geschichte mit ungeahnten Wendungen, die den vollen Saal des Kulturhauses Hochfilzen begeisterte.
Ein ominöser Mord geschieht, und plötzlich hängt ein lebloser Kerl mit roten Gummistiefeln in der Kühlkammer des Ortsgasthauses. Entdeckt wird er zufällig von Monika Schmidt alias Pfarrersköchin Agathe Muckmoser und Sophia Kandler als Mesnerin Resi Mausleitner, die selbst in illegaler Mission unterwegs sind. Der Detektivinstinkt der beiden ist geweckt, und die wilde Jagd auf den Mörder beginnt.

Pfarrersköchin Agathe Muckmoser geht den Fall ganz pragmatisch und analytisch an.
Die gesamte Besetzung brilliert mit schauspielerischer Leistung, Publikumsliebling ist aber eindeutig Manuel Schmidt. Als etwas umnachtete Figur namens „Buckl“ ist sein Hauptansprechpartner das ausgestopfte Tier „Seppi“, er überzeugt auf ganzer Linie und liefert eine große Show. Monika Schmidt, Obfrau der Volksbühne, freut sich über den großen Zuspruch: „Wir haben das neue Jahr so begonnen, wie wir das alte beendet haben – mit Theaterspielen. Wir tun seit Oktober 2024 eigentlich nichts anderes mehr. So manch einer fragt uns, ob wir nicht mehr ganz normal sind, aber wenn man die Reaktionen des Publikums sieht, weiß man, dass es das alles wert ist.“ Und auch besucherseitig ist es ein lustiger, spannender und ausgelassener Abend mit herrlicher Unterhaltung.

Weitere Termine:
Sonntag, 11. Jänner, Dienstag, 20. Jänner, Freitag, 6. Februar und Sonntag, 8. Februar, jeweils um 19 Uhr. Weitere Infos unter www.theater-hochfilzen.at