
In der Mühle sprang der Funke über
Mit einem vollen Haus und drei außergewöhnlichen Gästen ging das Rauchzeichen-Tourfinale in der Wieshofer Mühle über die Bühne. Birgit Enk und Hannes Treichl präsentierten ein Format, das längst mehr ist als ein Kamingespräch: Es macht Mut, neue Wege zu gehen – beruflich wie persönlich.
Nach einem pointierten Auftakt von Clown Pepe rückten drei Menschen aus der Region in den Mittelpunkt, deren berufliche Entscheidungen von Verantwortung, Wandel und Visionen geprägt sind.
Lukas Krainz, Geschäftsführer der Wieshofer Mühle, erzählte vom schwierigen Erbe eines jahrzehntelang vernachlässigten Familienbetriebs. Trotz schwacher Zahlen, ausbleibender Investitionen und eines Betriebs „mit zentimeterhohem Staub“ entschied er sich bewusst fürs Dranbleiben – und führte die Mühle mit Mut, Ausdauer und analytischem Scharfsinn Schritt für Schritt aus dem Dornröschenschlaf.
Junge Unternehmer mit großer Leidenschaft
Luis Hutter, Geschäftsführer von Hutter Druck, nahm das Publikum mit auf seinen Weg zwischen Druckerei und Sozialarbeit. Nach prägenden Erfahrungen im sozialen Bereich kehrte er in den Familienbetrieb zurück – aus Verantwortung, aus Verbundenheit, aus Leidenschaft. Heute führt er ein modernisiertes, zertifiziertes Unternehmen, das Tradition mit Innovationsgeist verbindet.
Manuela Erber-Telemaque, Gründerin von „Zukunft für Tshumbe“, berührte mit ihrer beeindruckenden Lebensgeschichte. Bereits mit 17 Jahren beschloss sie, eines Tages einen Kindergarten in Afrika zu bauen. Noch bevor sie je dort gewesen war, gründete sie die Initiative – und reiste später allein in den Kongo, wo sie Kindergärten, eine Krankenstation und Bildungsstrukturen aufbaute. Ein Weg voller Mut, Rückschläge und unbeirrbarer Konsequenz. Der Abend zeigte einmal mehr, wofür Rauchzeichen steht: echte Lebensgeschichten, neue Perspektiven und die Erkenntnis, dass Veränderung immer bei einzelnen Menschen beginnt.











