Aktuelles
Im Sinne von leben und leben lassen

Kuhglocken, Stallgeruch oder das Läuten der Kirchenglocken: Was für die einen zum ländlichen Leben gehört, wird für andere mitunter zur Belastung. Immer wieder beschäftigen solche Nachbarschaftskonflikte Behörden und Gerichte. Doch wo endet das berechtigte Ruhebedürfnis – und wo beginnt die Pflicht, ortsübliche Geräusche hinzunehmen?
Friedrich Schillers Zitat aus Wilhelm Tell ist aktueller denn je: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“ Diese Erfahrung macht ein Hochfilzener Bauer, der seinen Betrieb erweitern will und sich mit den Beschwerden von Anrainern konfrontiert sieht.
Der Hof liegt nicht mitten in der Stadt, sondern auf dem Land – und direkt neben der stark befahrenen Hochkönig-Bundesstraße. Wer sich in unmittelbarer Nachbarsc ...