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Ideenschmiede: Die Brixentaler und Wildschönauer sind am Wort

Ideen werden größer, wenn man sie teilt. Das ist der Grundgedanke hinter dem Bürgerbeteiligungs-Format „Ideenschmiede“. Die Regionalentwicklung Kitzbüheler Alpen will mit dieser Initiative die Schätze an guten Ideen heben, die vielfach in der Region schlummern. Die nächste Auflage findet am Donnerstag, 25. Juni, ab 18 Uhr im Diakoniewerk Hopfgarten statt. Sie richtet sich diesmal an die Menschen aus dem Brixental und der Wildschönau.

Bei der Ideenschmiede kommen Interessierte in lockerem Rahmen zusammen, um sich auszutauschen. Das können Teilnehmer sein, denen bereits ein Einfall bzw. eine Fragestellung im Kopf herumschwebt, aber auch einfach jene, die sich beteiligen und etwas bewegen wollen. „Es geht nicht um fertige Konzepte, sondern um das gemeinsame Entwickeln“, sagt Initiatorin Marija Mitrovic. Und: Es geht nicht immer um‘s Geld.

Das zeigte bereits die Auftaktveranstaltung der Ideenschmiede rund um den Wilden Kaiser auf. „Da ging es z.B. um einen Stammtisch für Zuagroaste oder einen ‚essbaren Wald‘. Unter anderem gab es auch die Anregung zu einem gemeinsam gestalteten Spaziererlebnis oder z.B. für ein Streetart-Fest“, so Mitrovic.

Wichtig: Selber tun und nicht delegieren
Rund 20 Teilnehmer waren bei der ersten Auflage der Ideenschmiede dabei.
Generell wird bei dem Format die Eigenverantwortung groß geschrieben. Denn geredet ist gleich einmal was, aber in die Hand nehmen will es dann keiner. Auch das ist übrigens eine Aufgabe der Ideenschmiede: Leute, die etwas bewegen möchten, finden Gleichgesinnte, die sie unterstützen. „Die Verantwortung für die Umsetzung liegt bei den Ideengebern und der jeweiligen Gruppe. Das Regionalmanagement begleitet, unterstützt und vernetzt euch auf diesem Weg“, unterstreicht Marija Mitrovic.

Sie weiß übrigens, wovon sie spricht: Mitrovic ist eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Ideenreise“. Daher weiß sie, dass es viele Menschen gibt, die eine Lösung für ein Problem anpacken möchten und alleine vielleicht nicht so recht wissen, wie.

Niederschwelliges Format
Der Termin am 25. Juni richtet sich speziell an die Gemeinden Kirchberg, Brixen, Westendorf, Hopfgarten, Itter und Wildschönau. Der Ablauf ist niederschwellig machbar – niemand braucht „Lampenfieber“ zu haben. Wer schon eine Idee mitbringt, stellt sie in zwei Minuten kurz vor und erhält danach in drei Arbeitsrunden Rückmeldungen und Anregungen – und im besten Fall auch gleich Mitstreiter für die Umsetzung. Wer einfach so teilnimmt, bringt seine Erfahrung, sein Wissen und seine positive Neugier ein.

Auf diese Art können sich starke Netzwerke bilden, die die Kraft in sich haben, die Region ein kleines Stückchen besser zu machen.

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