Zum Inhalt springen
badgebadge
Job AnzeigerImpulsTrendig MagazinServus
Kitzbüheler Anzeiger
Jured_Zeitzeugin_Marion Fischer_c_Maximilian Morrell.webp
Marion Fischer im Gespräch mit Christian Mathies.

Holocaust Überlebende erzählt

Die Holocaust-Überlebende Marion Fischer erzählt über ihre Vergangenheit geprägt von Flucht, Vertreibung und Ablehnung. Ein Besuch, der lange in Erinnerung bleiben wird.

Über 70 Schüler der BHAK/BHAS Kitzbühel lauschten aufmerksam den Worten der letzten Zeitzeugin Tirols. Marion Fischer ist eine der letzten zehn aktiven Zeitzeugen Österreichs. In Begleitung vom Historiker Christian Mathies erzählte Marion von einer Kindheit, die von Flucht und Gewalt geprägt war, von Hunger und der Angst, die eigene Familie zu verlieren.

Marion Fischer wurde 1937 in Wiener Neustadt geboren, musste aber mit ihrer Familie flüchten und verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in italienischen Konzentrationslagern. Nur knapp entkam sie der Deportation ins KZ Ausschwitz. Danach lebte sie in der Schweiz, bis sie nach Meran abgeschoben wurde. Seit 1951 ist Innsbruck ihre Heimat. 1988 verließ sie Tirol vorübergehend, da sie noch immer mit antisemitischen Übergriffen konfrontiert wurde.

„Ich werde bis an mein Lebensende an Schulen gehen.“

Marion Fischer, Holocaust-Überlebende

Seit Jahren teilt sie ihre Geschichte mit Kindern und Jugendlichen an Schulen in Italien und Österreich und fordert die Jugend dazu auf, ihre Erzählungen weiterzugeben. „Ich möchte, dass ihr versteht, was man mit Hass anrichten kann und dass Liebe noch viel stärker ist“ ist ein Appell, den Marion Fischer der Jugend mit auf den Weg gibt.

Von Jasmin Pirchmoser, Emma Felderer und Lukas Fiegl

Suche