Zum Inhalt springen
badgebadge
Job AnzeigerImpulsTrendig MagazinServus
Kitzbüheler Anzeiger

Handysüchtig sind nicht nur die Jungen

Für diesen Schritt verdienen sie vollen Respekt. Wenn es auch nicht allen gelingen sollte, die 21 Offline-Tage durchzuziehen, so ist allein der Versuch viel Wert. Denn Einsicht ist, wie man bekanntlich weiß, der erste Weg zur Besserung.

Die Handy-Sucht ist nicht nur ein Problem der Jugend, das sollte auch einmal hervorgehoben werden. Eltern und Großeltern sind längst im Banne des Online-Modus gefangen und machen es vor, wie es nicht sein soll. Sie greifen zum Smartphone – zumeist häufiger, als sie es wahrhaben wollen. Im Alltag finden sich genügend Beispiele dafür: In der Gondelbahn und auf dem Sessellift, im Bus oder in der Bahn, im Wartezimmer und Kaffeehaus wird eifrig gescrollt, getippt, telefoniert. Der digitale Einkaufszettel hat den hekömmlichen längst abgelöst, im Gespräch mit anderen werden sogar Nachrichten abgerufen und der aktuelle WhatsApp-Status wird ohnehin dauerhaft kontrolliert.

Die Jugend von heute hat ein Leben ohne Smartphone nie kennengelernt. Jetzt hat sie die Möglichkeit, mit Hilfe der Aktion in die ehemals analoge Welt der Groß-
eltern und Eltern einzutauchen und die eigenen digitalen Gewohnheiten zu hinterfragen. Ein weiteres Handy-Experiment, das mehrere Generationen einbindet, wäre einen Versuch wert. Denn der ständige Blick aufs Handy ist längst zu einem Problem geworden – für Jung und Alt in unserer Gesellschaft.

Das ist meine Meinung zu diesem Thema:

Ja, ich möchte künftig einen Newsletter vom Kitzbüheler Anzeiger erhalten.

Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen.

Suche