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Kitzbüheler Anzeiger
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Luciano Biondini (Akkordeon), Andreas Schaerer (Gesang), Kalle Kalima (Gitarre) und Lucas Niggli (Schlagzeug) begeisterten mit ihrer Energie.

Grenzenlose Musik in der Alten Gerberei

In der Alten Gerberei in St. Johann wurde am Wochenende nicht nur musiziert, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaft gesetzt. Isabell Huter führte herzlich in den Abend ein und würdigte das Engagement von Christian Hollerwöger, der seit 2017 jährlich ein Benefizkonzert organisiert, um „den Menschen etwas zurückzugeben“. Sein Dank galt auch seiner Frau, die diese Idee stets unterstützt.

Unter dem Titel „Anthem for No Man’s Land“ präsentierten Andreas Schaerer (Gesang), Luciano Biondini (Akkordeon), Kalle Kalima (Gitarre) und Lucas Niggli (Schlagzeug) ihr neues Projekt – Musik, die Grenzen überwindet und Freiheit hörbar macht.

Musik jenseits aller Kategorien
„Wir wollen nicht mit Manifesten sprechen, sondern mit emotionaler Musik“, so das Quartett. Ihre Auftritte gleichen eher kleinen Befreiungszeremonien als herkömmlichen Konzerten.

Die vier bewegen sich stilistisch im Niemandsland zwischen alpinen Einflüssen, Italianità, psychedelischem Rock und globalen Polyrhythmen – immer überraschend, immer anders. In St. Johann entstand ein intensiver Abend voller Soli und spontaner Energien. Für besonderes Staunen sorgte Vokalartist Andreas Schaerer, der mit seiner Stimme und Händen Blasinstrumente täuschend echt imitiert und dabei ganz ohne technische Tricks auskommt.

Der Erlös des Konzerts kam der Kinderkultur zugute: Finanziert werden Sitzerhöhungen, damit Kinder bei Veranstaltungen in der Gerberei besser sehen können.

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