Gelungene Premiere an der LLA Weitau

Tagessiegerin KAI Jana mit Familie Kitzbichler aus Kössen, Barbara Steinberger (ÖZP), Richter Bruno Stalder, ÖZP-Obmann Mario Krepper und Reservesiegeri. Kellija v. Landzicht mit Familie Nöstlinger.
Zum ersten Mal fand kürzlich die Zuchtschau West des Österreichischen Zuchtverbandes für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen (ÖZP) auf dem Gelände der LLA Weitau in St. Johann statt.
In verschiedenen Schauklassen wurden insgesamt 41 Ponys und Kleinpferde präsentiert. Zudem begeisterten 17 Kinder und Jugendliche in den Nachwuchsbewerben Juniorhandling, Führzügelklasse und First Ridden mit ihrem Können und ihrer Begeisterung für Pferdezucht und -sport.
Strahlende Siegerin aus Kössen
Österreichweit betreut der ÖZP 18 verschiedene Pony-, Kleinpferde- und Spezialrassen. Bei der Zuchtschau West waren acht dieser Rassen vertreten und zeigten eindrucksvoll die Vielfalt und Qualität der heimischen Pony- und Kleinpferdezucht. Die Aussteller reisten aus Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten an und sorgten für ein hochkarätiges Teilnehmerfeld.
Für die fachkundige Bewertung der Tiere zeichnete Bruno Stalder aus der Schweiz verantwortlich. Er beurteilte die vorgestellten Ponys und Kleinpferde nach Exterieur, Typ und Bewegungsqualität. Den Titel als Tagessiegerin sicherte sich – wie im Vorjahr – die herausragende Welsh-A-Stute KAI Jana aus der Zucht von Georg Kitzbichler aus Kössen.
Ein besonderes Jahr ist es für den ÖZP auch deshalb, weil der Verband heuer sein 60-jähriges Bestehen feiert. Seit sechs Jahrzehnten setzt sich der Verband für die Förderung der Pony- und Kleinpferdezucht, die Erhaltung wertvoller Rassen sowie die Unterstützung seiner Züchter ein. Mit dem Erpfendorfer Mario Krepper steht seit Kurzem ein neuer Obmann an der Spitze des Verbandes.
Perfekte Bedingungen an der LLA Weitau
Großen Anteil am Erfolg der Veranstaltung hatte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Reit- und Fahrverein Kitzbüheler Alpen, der gemeinsam mit dem ÖZP für eine professionelle Durchführung sorgte. Die ausgezeichnete Infrastruktur der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Weitau bot ideale Voraussetzungen für Pferde, Teilnehmer und Besucher.