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Kitzbüheler Anzeiger
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Strahlende Gesichter bei der offiziellen Schneekontrolle durch FIS-Speed-Direktor Hannes Trinkl (l.).

FIS-Schneekontrolle in Kitzbühel positiv – Hahnenkamm-Rennen fix

Nur strahlende Gesichter am Freitagvormittag in Kitzbühel: Die Schneekontrolle der FIS auf Streif und Ganslern verlief durchwegs positiv – den 86. Hahnenkamm-Rennen ab 20. Jänner steht damit offiziell nichts mehr im Wege.

Fast schon kitschig präsentierte sich der ganze Ort wenige Stunden vor und während der Kontrolle: Pünktlich zum Termin brach der Winter über Kitzbühel herein und legte rund 20 Zentimeter Neuschnee über Streif und Ganslern. Tiefschneeski wären an diesem Vormittag die richtige Wahl gewesen – für die FIS-Delegation rund um Speed-Renndirektor Hannes Trinkl jedoch kein Hindernis, sondern ein willkommener Bonus.
„Es ist wie jedes Jahr: Man kommt nach Kitzbühel und alles ist perfekt vorbereitet – so ist es auch heuer. Streif und Ganslern sind in einem rennfertigen Zustand, wir könnten jederzeit fahren. Der Neuschnee hilft uns bei den Sturzräumen und natürlich auch für die Optik“, zeigte sich Trinkl nach der Kontrolle hochzufrieden und bedankte sich ausdrücklich beim Organisationskomitee und bei der Bergbahn Kitzbühel: „Es könnte nicht besser sein.“

Die Vorbereitungen sind perfekt gelaufen
Auch bei den Veranstaltern war die Erleichterung und Freude spürbar. Jan Überall, Geschäftsführer der Hahnenkamm-Rennen Organisations GmbH, kam im Zielhaus Red Bull kaum aus dem Strahlen: „Schon die Vorbereitungen in den letzten Wochen – ausschließlich mit technischem Schnee – sind perfekt gelaufen. Dass jetzt ausgerechnet zur Schneekontrolle der Wintereinbruch kommt, tut dem Gemüt richtig gut. Die Vorfreude auf die Rennen ist riesig.“

„Es ist wie immer: Man kommt nach Kitzbühel und alles ist perfekt vorbereitet. Wir könnten jederzeit fahren.“

Hannes Trinkl, Speed-Renndirektor FIS

Diese Vorfreude spiegelt sich auch im Kartenverkauf wider. „Vom Kartenvorverkauf bin ich total baff. Der Samstag ist bereits nahezu ausverkauft und auch das VIP-Kartenkontingent ist an allen drei Renntagen fast vollständig vergriffen“, so Überall. Für den Super-G und den Slalom sind im allgemeinen Zuseherbereich noch Karten erhältlich.
Pistenchef Herbert Hauser (Streif) und der stellvertretende Pistenchef am Ganslernhang, Christian Schroll, verwiesen auf die monatelange Detailarbeit im Hintergrund.

Bergbahn und Ski Club als perfekte Partner
Dank der frühzeitigen Beschneiung – bereits ab November – konnte ein Großteil der Strecke schon im Dezember grundpräpariert werden. „So hatten wir eine stabile Basis, auf der wir jetzt aufbauen konnten“, erklärte Hauser und lobte besonders die präzise Arbeit der Pistenmaschinenfahrer der Bergbahn.

Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel, bedankte sich für die anerkennenden Worte und betonte die partnerschaftliche Zusammenarbeit: „Die gute Kooperation basiert auch auf dem gegenseitigen Respekt, der uns vom Ski Club stets entgegengebracht wird.“

Übrigens wurden auf Streif und Ganslern bislang rund 250.000 Kubikmeter Wasser in Form von technischem Schnee verarbeitet.

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