
FF-Einsatz in Kitzbühel: Techniker stand bis zur Brust im Heizöl
Zu einem umfangreichen technischen Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kitzbühel am Mittwoche gegen Mittag gerufen. In einem Wohnhaus war eine größere Menge Heizöl ausgetreten.
Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich das Ausmaß des Vorfalls: Eine erhebliche Menge Heizöl hatte sich im Gebäude ausgebreitet. Umgehend wurden Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausdehnung sowie mögliche Umweltschäden zu verhindern. Mit Pumpen und Auffangbehältern gelang es den Florianis, mehr als 1.000 Liter Heizöl zu sichern.
Besonders heikel war die Situation zu Beginn des Einsatzes. Ein Techniker, der mit der Befüllung des Heizöltanks beauftragt war, befand sich im Heizöltankraum und konnte diesen aufgrund eines unglücklichen Umstandes zunächst nicht selbstständig verlassen. Durch seine Hilferufe sowie eine telefonische Kontaktaufnahme mit seiner Firma wurde rasch ein weiterer Mitarbeiter verständigt, der den Mann schließlich aus dem Raum befreien konnte. Zu diesem Zeitpunkt stand der Techniker bereits bis zur Brust im Heizöl.
Die Feuerwehr leitete umgehend Dekontaminationsmaßnahmen ein und stellte dem Betroffenen Reservebekleidung zur Verfügung. Nach einer Dusche im Objekt wurde er dem Rettungsdienst übergeben und medizinisch versorgt.
Währenddessen arbeiteten die Einsatzkräfte weiter an der Eindämmung des Schadens. Die professionelle Reinigung und Entsorgung des ausgelaufenen Heizöls übernimmt eine Spezialfirma aus Schwaz
Insgesamt standen sechs Fahrzeuge der Feuerwehr Kitzbühel mit 22 Einsatzkräften im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Polizei, Rettungsdienst und dem Bezirksfeuerwehrinspektor. Auch Vertreter des Baubezirksamtes Kufstein sowie der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel waren vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Die weiteren Ermittlungen zum Vorfall werden nun von den zuständigen Behörden und der Polizei Kitzbühel geführt.



