
In der Pfarrkirche nahmen die Waidringer bewegt Abschied von den beiden verunglückten Alpinisten.
Ein ganzes Dorf trägt Schwarz
Die Waidringer Pfarrrkirche war am vergangenen Samstagvormittag brechend voll: Hunderte Waidringer, Freunde und Wegbegleiter verabschiedeten sich in tiefer Betroffenheit von jenen beiden Alpinisten, die bei dem Lawinendrama vom Finsterkopf im Salzburger Großarltal (Pongau) tödlich verunglückt waren.
Bei den beiden Opfern handelte es sich um zwei Lebensretter: Sowohl der 63- als auch der 65-jährige Verunglückte gehörte seit Jahrzehnten der örtlichen Bergrettung an. Beide standen zahlreiche Male für andere, die Hilfe brauchten, im Einsatz. Groß war daher die Betroffenheit im Ort, bei der Tiroler Bergrettung sowie beim österreichischen Alpenverein, dem die beiden Lawinenopfer außerdem seit vielen Jahren angehörten.
Bei dem Lawinendrama von Großarl kamen insgesamt vier Alpinisten ums Leben. Sie waren Teilnehmer einer geführten Ausbildungstour des österreichischen Alpenvereins, die ausgerechnet zum Thema „Skitouren 1x1 Notfall Lawine“ abgehalten wurde.