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Kitzbüheler Anzeiger
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Christof Dienz (Komposition, Fagott, Zither), Alexandra Dienz (Kontrabass, Maultrommel, Hackbrett), Cathi Aglibut (Violine), Margret Köll (Tripelharfe), Walter Seebacher (Klarinette, Hackbrett), Michael Öttl (Gitarre), Andreas Lackner (Trompete, Flügelhorn, Hackbrett) und Chris Norz (Schlagwerk).

„Die Knödel“ begeistern in Kitzbühel

Sie füllten vor Kurzem mit ihrem neuen Programm Wunderrad die Landesmusikschule in Kitzbühel. Das Publikum erlebte einen Abend voller Spielfreude, feiner Geschichten und überraschender Klangfarben.

Christof Dienz, Komponist, Fagottist und Zitherspieler, ist in Kitzbühel aufgewachsen. Für ihn war der Auftritt damit auch eine Heimkehr – nicht zuletzt, weil einige seiner ehemaligen Mitschüler unter den Konzertbesuchern waren. Humorvoll führte er durch das Programm. Gleich zum Auftakt war klar: Diese Band lebt von Bewegung – nicht nur auf der Bühne, wo Instrumente unterm Stück gewechselt werden, sondern auch in den Gesichtern der Musiker. Schmunzeln, Augenzwinkern und spontane Gesten machten den Auftritt ebenso lebendig wie die Musik selbst.

„Die Damen der Band bekamen Kinder.“

Christoph Dienz, Musiker & Komponist

Zwischen Tradition und Fernweh
Inhaltlich spannte das Konzert einen großen Bogen: Vom schwungvollen Einstieg über den Quertanz bis zu Stücken wie Atacama, inspiriert von einer Reise in die gleichnamige Wüste in Chile, oder einem nachdenklichen Werk für eine verstorbene Nachbarin.

Auch Filmmusik fand Platz – etwa das Stück zum Kinofilm „Das Wunder von Wörgl“, der am 22. Oktober im Kitzbüheler Filmtheater gezeigt wird. Das Publikum reagierte begeistert, lachte über die charmanten Ansagen und feierte die Band mit gleich zwei Zugaben.

Ein Wunderrad, das sich weiterdreht
Die Knödel, gegründet 1992, waren bis 2000 aktiv und legten danach eine lange Pause ein. „Die Damen der Band bekamen Kinder“, erzählte Christof Dienz augenzwinkernd.

Seit 2018 stehen sie wieder gemeinsam auf der Bühne und beweisen eindrucksvoll, dass ihr Wunderrad sich weiterdreht – voller Witz, Melancholie und musikalischer Neugier.

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Walter Seebacher am Hackbrett und Alexandra Dienz an der Maultrommel.
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