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Tourismusbarometer Symbolbild

Deloitte Tourismusbarometer: Die Stimmung war schon mal besser

Für den aktuellen Tourismusbarometer von Deloitte und ÖHV wurden insgesamt 229 Tourismusbetriebe in ganz Österreich befragt. Es zeigt sich: Zwar sind die Betten voll, die Kassen aber nicht im selben Ausmaß. „Hohe Betriebs-, Energie- und Personalkosten sowie die Steuer- und Abgabenlast strapazieren die Ertragslage spürbar“, so die Analyse. Bei jedem zweiten Betrieb hat sich der Gewinn in den vergangenen drei Jahren schwächer entwickelt als der Umsatz.

Das drückt auf die Stimmung und somit lautet das Fazit: „Die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Branche wird von den Tourismusbetrieben mit einer Note von 3,2 bewertet – damit hat sich die Stimmung gegenüber dem Vorjahr nochmals verschlechtert. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind durchwachsen: Fast jeder zweite Betrieb erwartet eine weitere Verschlechterung. Das unterstreicht den wirtschaftlichen Druck“, erklärt Andreas Kapferer, Partner bei Deloitte in Tirol. Immerhin: Die Betriebe in Tirol sind Österreichs größte Optimisten. Sie führen das Stimmungsranking mit einem Wert von 3,0 an (Vorjahr 3,1).

Ein Problemfeld der vergangenen Jahre – die schwierige Mitarbeitersuche – hat sich indessen laut jüngster Erhebung leicht verbessert. Die Betriebe vergeben hierfür die Note 3,0 (Vorjahr: 3,3). Nicht nur vor dem Hintergrund, dass bereits 63 Prozent der Betriebe spüren, dass Urlauber an Nebenausgaben sparen, vollzieht sich in der Branche derzeit ein Wandel. Die Betriebe bemühen sich vor allem um eine optimierte Kostenstruktur sowie effizientere Betriebsprozesse.

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