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Kitzbüheler Anzeiger
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Brixentaler starten zuversichtlich ins Jahr

Die Kaufmannschaft Kirchberg-Reith wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet und ist seit 2022 im Verbund mit Reith aktiv. Zudem ist die Vereinigung Teil der Gemeinschaft der Brixentaler und damit in das regionale Gutscheinsystem eingebunden. Im vergangenen Herbst konnte dabei ein besonderer Meilenstein erreicht werden: Mit den beliebten Talern wurde erstmals die Fünf-Millionen-Euro-Schallmauer durchbrochen. „Die genauen Zahlen kommen im Laufe des Februars“, freut sich Sabrina Schweiger, Obfrau der Kaufmannschaft, „aber es werden definitiv über fünf Millionen sein.“

Auch das Weihnachtsgeschäft verlief für die Kirchberger Betriebe durchaus erfreulich, wie Schweiger ergänzt: „In Ersteinschätzung lief es besser als 2024. Man ist zuversichtlich in den Jänner gestartet. Wir sind bis dato zufrieden mit der laufenden Wintersaison.“ Brixentalweit unterstreicht eine eindrucksvolle Zahl diese positive Entwicklung: Bereits zum fünften Mal ging im vergangenen Winter das Brixentaler Weihnachtsgewinnspiel über die Bühne. Im Zeitraum vom „Viwitz’n geh“ vom 29. November bis 24. Dezember erhielten Kunden für jeden Einkauf ab 25 Euro ein Gewinnlos. Nutzer der Brixentaler App konnten ihre Gewinnchance zusätzlich verdoppeln, indem sie den QR-Code auf dem Rechnungsbeleg scannten oder die Rechnung als Foto hochluden. Ein voller Erfolg, wie Schweiger berichtet: „Wir haben heuer 25.000 Lose gedruckt, davon sind in der Adventzeit rund 22.000 Lose in Umlauf gekommen.“

Damit endet die Interessensarbeit für die heimischen Wirtschaftstreibenden jedoch nicht. „Auch 2026 müssen wir uns ordentlich anstrengen“, betont die Obfrau. Im Mittelpunkt stehen dabei weiterhin der persönliche Austausch sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kaufmannschaft.

Studie beleuchtet den Standort Kirchberg

Denn wie die Daten der jüngsten Einzelhandelsstudie aufzeigen, steht der Standort Kirchberg unter Druck. Wie berichtet nahm die Einkaufstreue der Einheimischen in Sachen Nahversorgung zwar zu, im wichtigen Segment der Waren „mittelfristigen Bedarfs“ – wie zum Beispiel Mode und Sportartikel – gab es in Kirchberg jedoch ein Minus von sieben Prozent. Zudem ging der Anteil der Touristen am örtlichen Einzelhandelsumsatz von 34 Prozent im Jahr 2018 auf mittlerweile 23 Prozent zurück.
Die Konkurrenz durch den Online-Handel ist stark: In Summe fließen aus den drei in der Studie untersuchten Brixentalgemeinden Kirchberg, Brixen und Westendorf 12 Millionen Euro in diesen Sektor ab.

Brixentaler „Infotainment“

Um diesen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen, wollen die Brixentaler ihre Mitglieder ins entsprechende Licht rücken. Denn der große Vorteil der heimischen Unternehmen sind die Persönlichkeiten, die vor Ort mit Herzblut dahinterstehen. Unabhängig vom Brixentaler Infoblatt soll deswegen der bestehende YouTube-Kanal „Der Brixentaler“ zu einem Infotainment-Kanal weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Mitgliedsbetrieben, Vereinen und Institutionen aus dem Brixental eine digitale Präsentationsplattform in Form entsprechender Videobeiträge zu bieten. Veröffentlichung ist im 14-tägigen Rhythmus vorgesehen. Für Sabrina Schweiger ein Prestigeprojekt: „Damit wollen wir draußen zeigen, was es im Brixental für tolle Betriebe, Dienstleistungen und Angebote gibt.“
Präsenz zeigen die Kirchberger darüber hinaus u.a. bei ihren eigenen Veranstaltungen, dem Dorfplatzfestival und dem Christkindlmarkt.

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