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Blaulichtzentrum nimmt konkrete Formen an
Mit der Grundsteinlegung im November 2024 fiel der Startschuss für das neue Blaulichtzentrum in Kirchberg. Nach seiner Fertigstellung soll es eine moderne, zukunftsorientierte und effiziente Einsatzbasis für die beteiligten Organisationen bilden. „Damit sind wir für alle Einsatz- und Ausbildungsaufgaben bestens gerüstet“, freut sich Bürgermeister Helmut Berger.
Nach rund drei Jahren intensiver Planungsarbeit starteten im September 2024 die Bauarbeiten für den Aus- und Zubau des bestehenden Gebäudes. Notwendig geworden war die Erweiterung vor allem durch den stetig steigenden Platzbedarf des Bezirksfeuerwehrkommandos und der Kirchberger Feuerwehr. Auch für die Bergrettung besteht dringender Handlungsbedarf, da sie derzeit in einer ausgebauten Garage untergebracht ist und eine neue Ortsstelle benötigt.
Stolpersteine in der Planungsphase
Die Planungsphase war von zwei Rückschlägen überschattet. Zunächst ging die GemNova, die für die Ausschreibung zuständig war, in Konkurs, später geriet auch der Generalunternehmer in die Insolvenz. In der Folge musste die Gemeinde das Projekt neu ausschreiben. Schließlich übernahm die Tiroler Wohnbau (WE) die Umsetzung.
„Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig und ein Großteil der baulichen Hauptstrukturen ist bereits fertiggestellt“, berichtet Berger erfreut.
Derzeit schreiten der Innenausbau, die technischen Installationen sowie die Ausstattung der Funktionsbereiche Schritt für Schritt voran. Die endgültige Fertigstellung und die offizielle Inbetriebnahme des Blaulichtzentrums sind für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Mit seiner modernen Infrastruktur soll das Gebäude nicht nur optimale Einsatzbedingungen bieten, sondern auch als zentraler Ort für Schulungen, Übungen und die Zusammenarbeit der Organisationen dienen. Ein ergänzendes Projekt konnte die Feuerwehr Kirchberg in Eigenleistung umsetzen: Am östlichen Teil des Geländes wurde ein Carport zur Unterbringung von Übungsfahrzeugen errichtet.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Anteil des Bezirksfeuerwehrkommandos wird zu 100 Prozent vom Land Tirol gefördert, der Bereich für die Kirchberger Feuerwehr mit knapp der Hälfte. Auch für die Bergrettung fließen Subventionen.