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Kitzbüheler Anzeiger
HKR_Rettung_05_2025_REttung
Auch heuer dürfte die Stimmung bei den Rettern so gut sein wie bei den Hahnenkammrennen 2025.

Blaulichter für Fanansturm gerüstet

Die Einsatzkräfte sind bereit für den Ansturm der Fans – Polizei, Rotes Kreuz, Bergrettung und Feuerwehr haben ihre Vorbereitungen abgeschlossen. Mit im Einsatz sind auch heuer wieder die ÖAMTC-Flugrettung sowie der Samariterbund. „Wir wickeln in Kitzbühel mit den Hahnenkammrennen die größte Sportveranstaltung Tirols ab. Dass wir dabei besonders sensibel sind und uns akribisch vorbereiten, ist selbstverständlich“, betont Bezirkspolizeikommandant Martin Reisenzein. Wie viele Beamte im Einsatz stehen, lässt er sich auch heuer nicht entlocken. Fest steht jedoch, dass neben klassischen Streifenbeamten auch sprengstoffkundige Organe sowie Drohnenpiloten eingesetzt werden. In Österreich herrscht weiterhin Terrorwarnstufe 2 – auch darauf sei die Polizei vorbereitet, stellt Reisenzein klar. Das Sicherheitskonzept wird jedes Jahr überarbeitet, ebenso gibt es heuer wieder kleinere Anpassungen im Verkehrskonzept. Die erarbeiteten Konzepte – sowohl im Sicherheits- als auch im Verkehrsbereich – hätten sich bewährt.

Gamper mitten im Geschehen
Wie immer mitten im Geschehen und nicht auf der Ehrentribüne wird Kitzbühels Sicherheitsstadtrat Alexander Gamper zu finden sein: „Für mich wird sich nichts ändern – ich bin auch heuer in der Einsatzzentrale im Dienst.“ Das in den vergangenen zwei bis drei Jahren aufgebaute System habe sich bewährt und sei weiter optimiert worden, betont Gamper. Einsatzkräfte, Gemeindeeinsatzleitung sowie Drohnen- und Kamerasysteme wurden erneut aufgerüstet.
Die Vorbereitungen für die Einsatztage laufen planmäßig, berichtet Markus Krenn, Einsatzleiter des Roten Kreuzes, der sich auf die Renntage freut. Unterstützt wird er heuer von Leonardo Winsauer. Insgesamt sind rund 150 Sanitäter sowie sechs Notärzte im Einsatz. Etwa ein Viertel der Einsatzkräfte stellt der Samariterbund, der restliche Teil kommt vom Roten Kreuz.

Positiv wirkt sich weiterhin das Schnapsverbot aus: Die Zahl der Einsätze ist rückläufig, die Situation habe sich spürbar entspannt, sagt Krenn. Unterstützt werden die Einsatzkräfte zudem von ortsansässigen Ärzten, auch das Bezirkskrankenhaus ist entsprechend vorbereitet. Die Einsätze verlaufen laut Krenn in der Regel reibungslos, wobei das Einsatzaufkommen stark vom Wetter abhängig ist. „Alles auf Schiene“, heißt es auch bei der Bergrettung. An den Trainingstagen sind 22 Bergretter im Einsatz, am Samstag stehen 40 Bergretter im Dienst.

Verkehrsbeschränkungen

Im Stadtgebiet kommt es ab Donnerstag (22. Jänner) zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen, wie die Polizei informiert. Davon betroffen sind insbesonders alle Betriebe bzw. Anrainer in der Innenstadt. Betriebe werden ersucht, Zulieferungen spätestens bis Donnerstag, 22. Jänner, abzuschließen.

Freitag, 23. Jänner : Ab 13 Uhr Fahrverbote auf Klostergasse, Oberer Gänsbachgasse und Franz-Reisch-Straße sowie am Bahnübergang Hahnenkammstraße. Heuer Neu: Zusätzlich besteht von 13 bis 20 Uhr ein Fahr- bzw. Einfahrverbot in der Josef-Herold-Straße. Betriebe und Häuser oberhalb des Bahnübergangs sind in dieser Zeit ausschließlich über den Schattberg erreichbar.

Samstag, 24.Jänner: Von 9 bis 24 Uhr gelten Fahrverbote auf den genannten Straßen sowie am Bahnübergang Hahnenkammstraße. In der Josef-Herold-Straße besteht von 13 bis 20 Uhr ein Einfahrverbot. Die Zufahrt oberhalb des Bahnübergangs erfolgt nur über den Schattberg.
Sonntag, 25. Jänner: Fahrverbote gelten von 11 bis 16 Uhr, am Bahnübergang Hahnenkammstraße von 14.00 bis 16.00 Uhr. In der Josef-Herold-Straße besteht ebenfalls ein Fahrverbot. Die Zufahrt ist ausschließlich über den Schattberg möglich.

An den Renntagen besteht zudem ein Einfahrverbot auf der Schwarzseestraße Richtung Stadtmitte (ausgenommen Taxis und Anrainer).

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