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(arnoq, 1. £Mtober 1J55 Lrei 50 (rofcIjcu. - 6geeübt 25.— 0 6. tqan 39 5a., 1. Remigiu] o., 2. cf)ucngelfef, ileobegar 1lo., 3. 6tijalb Di., 4. f5ran t,. 1. 5. eituicfj Do., 6. ontob 5r., 7. Rofenff., f3uft. WmoennmmIuug Wie alle Jahre im Herbst, werden die Pater auch heuer wieder um das übliche Almosen bitten kommen. Und zwar in der Stadt vorn 3.-15. Oktober. Und bei der ländlichen Bevölkerung 'in der Woche nach Kirchweih. Im voraus danken Wir allen Wohl- tätern mit herzlichem „Vergelts Go- t !" und unserem Gebetsversprechen. P.Bernhard Marir KUmmer G u a r cli a n 29oflfnbd nadj fltnria SirdJentQt An Samstag, 8. Oktober 1955 findet die Jugend- und Ernt,dank-Wailfahrt des B e z i r k e s zur Gnadenmutter von Maria-Kirchental statt. 7,45 Uhr Abfahrt mit Omnibus ab Bahnhof Kitzbühel; 8,15 Uhr: Bahnhof St. Johann (Zu- steigmöglichkeiten sind in Kirchdorf (Valentini), Erpfendorf (Wirtsltof),Waid- ring (Zehrerwirt und .‚Post"). 9,30 Uhr Aufstellung in St. Martin bei Lofer; anschließend gemeinsame Bittprozession nach Maria Kirchcrtal. 10,45 Uhr: Festgottesdient in der Wallfahrtskirche durch Dekan Josef B. i t t e r - Festpredigt durch Stadtpar- rer Ehrendomherrn Josef S c, h m i ü. Die Erntedankfeier während des Erst- gottesdienstes gestaltet de Landjugend- gruppe St. Ulrich a. P. Im Anschluß an den Festgottesdienst Absingen des „Herz-Jesu-Liedes". 14,30 Uhr Gemeinsame Abfahrt zum Paß Strub, wo die Gedenkfeier für die Helden von 1809 abgehalten wird. Sonderaktion für Kitzbühol! Die Kitibüheler Wallfahrer fahren mii dem Mitternacht.schnellzug (23.54 Uhr) vorn Hauptbahnhof Kitzbühel ab nnd steigen in H o c h f i 1 z e n aus (für Schnellzugsunterbrechung ist bereits an- gesucht!). Von Hochfilzen aus wird, ncli altem Brauch, die Wallfahrt durch den Schittachgraben und über den Römern- sattel, rechts die Leoganger und links die St. Uleicher Steinberge, angetreten. Eingeladen zu dieser Wallfahrt sind al- in. die gleich unsreni St adt.pfarrer Jan Am Donnerstag, 22. September, 1955, stattete Bundcskaazler Dipl.-Ing. Julius II a a b in BegleitTng des Landeshaupt- mannes Öleonomieait Alois G i' a, u ß, des Landtagspräsidenten Kommerzialrat Jo- hann 0 b e r in o s r, Bezirkshauptmann Oberregierungsrat Dr. Hans v. 1' r c n - t i n a g ii a, mehrci er Regierungsvertre- ter aus Innsbruck und M iii t ii r s des neuen Bundesheeres dein G a.inisonsort St. Johann einen Besuch ab. Der Kanz- ler stieg, um dreiviertel 5 Uhr am Nach- mittag mit seinem Gefolge vor dem Gasthof Mauth aus dem Auto, wo ihn als erste die Bundesmusikkapelle St. Jo- hann mit dem Marsch ‚O du mein Öster- reich" empfing. Auf dein Hauptpatz hatten sieh die Spitzen der Boiiörden des ganzen Bezirkes eingefunden, um den Kanzler bei seinem ersten offiziel- len Besuch im Bezirk Kitzbüliel will - kommen zu heiße-i. Die Häuser an den Straßen waren bcflaggt und die Schul- Rinder mit den Lehrpersonen standen auf dem llauptplatz Spalier. Vor dem Postamt sang (liC dritte Mädchenklasse der 11aiipsehule, dirigiert von der llaulrtsehuflehlrerin Traudl 5 e i b 1, das Lied ‚‚Tirol is leiL Ein Bub über- reichte dem Kanzler einen weiß-roten Nelkenstrauß. Die Bevölkerung beteilig- te sich ebenfalls an dem Empfang und die Männer zogen vor dem Kanzler den Hut wie weiland zu Kaisers Zeiten. Ei- ne spontane Geste, welche die Beliebt.- heit dies hohen Gastes im ganzen Lande deutlich zum Ausdruck brachte. Unmittelbarer Anlaß des Kanzlerbe- suches war die Besichtigung des „Gar- nisons"-Ortes St. Johann. Dci Kanzler marschierte nach dem Empfang durch die Wieshoferstra.fie zur Edelweilikas er- ne und anschließend in die l'anzerkoser- Mut aufbringen zu dieser, fünfstündigen nächtlichen Wallfahrt und sieh gleich jung, fromm uicl tatenfeoh fühlen. Landjugendwerk Kitzbüliel nen. Wie wir von Bürgermeister Rudolf Scheider erfuhren, fanden die Kasern- anlagen, vor allem die Edeiweißkaserne, die 1934 erbaut wurde, und damals durch die 2. Batterie des Leichten •Ar- tillerie-Rg't. Nr. 6 unter Oberleutnant Mansbart (heute als Organisator im Landesfremdenvei-kehrsamt tätig und al- len Verkehrsvereinen des Bezirkes be- kannt) belegt war, den Gefallen des Kanzlers. Was die, Paimzeikasernanlagon betrifft, wird man auf den Wunsch der Gemeinde St. Johann Rücksicht nehmen und diese für W o h n z w e c k e herrich- ten. Auch das 1-Iorndacherfeld (7,5 ha.) in der Umgebung der Panzerkaserne wird als landwirtsche.ftliche Nutzfläche erhalten bleiben. In dcc Edelweißkaser- ne werden zirka 400 Soldaten einer Gebirgstruppe einziehen. Nach der Besichtigung dci' Kasern- anlagen stieg der Kanzler im Gasthof ‚‚Dampfl" ab, wo ihm ein Willkom- rrienstrunk kredenzt wurde. Dieser Gast- hof ist. sein Absteigequartier, wenn er auf seinen Reisen zwischen Bregenz und Wien St. Johann berührt. Beim ‚‚Danmpfl" wurden dem Kanzler - wie willkommen war die Gelegenheit - die wichtigsten Projekte des Bezir- kes vorgetragen. Es waren ja auch fast aus j e cl e ni Ort des Bezirkes Vertreter der Gemeinden bzw. Körperschaften und Parteien vertreten. Das Brixantal plädierte für den Ausbau der B r i x e n- t a 1 e r s t r a ß e, clic Piilerscer für die Straße nach H o e Ii f ii z e n, Waidring für den Bau der Bahn von St. Johann über Loter nach Salzburg; weiters wur- de über die Errichtung eines Flug Platzes in Kitzbühme]. und über dcii Ausbau der Felbertaueiiistraßo gespronhen. Die Stadtvertretung aus 2unÖfanIer Zug. 3uliu Raab in Ot. lebann mfang auf Öem 5autptni3 - 79Uifommenitrun beim Oampftivirt ntdjeiÖene Znter%iew3 I,on Birtcfjaftohitifern unö inEnbuag bet Stit3bÜbefer 3ut röffnungfcier ber SornbaLjnen!
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