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V.b.b. reirn, 31. De3eMber 1954 13reio 59 Orofthen, Zahrembeuqqebübr 25.— e 6. 3a Jfl. 53 ISa., 1. fleujcifjr ' so., 2. amen-3eu-ert mo., 3. enotQ OL 4. Tituo Z. JRu., 5. cirneon Do., 6. Sl. i 5nige i2rt., 7. ReinfoIö prominente '$Mite in ftitbübei Grand Hotel : der Tiefseeforscher und Publizist Dr. Hans H a ß mit Gemahlin Charlotte. Hotel Re•ischhif : der brasilianische Minister Fernancb Milo de A 1 va, r e ii - go und der USi-Botschafter in Wien Albert Loew. Haus Elisabeth:: Bernard M e n d s - Fr a n c e, Sohn des französischen Mi nisterpräsidenten Tennerhof: Miß Francis Harden, 0- klah:omacity, USA; Marquese Antoni:o Origo u, Fam., Pom; Prinz u. Prinzes- sin A.lberico Bucncompa.gni, Rom; Graf u. Gräfin Ivar Moltke, Dänemark; Graf u. Gräfin dc Poarta.les ii. Kinder, Pa.- ris; Herr Torben Madsen, Kopenhagen;: Herr u. Frau Carl T. Wessel u• Kinder, Paris; Baron u. Baronin Edgar, Schan der u. Kinder, Schweden; Baronin Pa lomhini u. Familie, Domäne: Petzen, Deutschland; Graf Charles M. Wedell: Dänemark; Dr. Gerh. Totenhöfer Just: u. Fam., Hanncver; Herb. Momni: u: Fan).., Köln; Prinz u. Prinzessin AIdo- brandini u. Kinder. Italien; Mi. La,ndo_ ne K. Thorne jua. u. Fam., Rom-Newy; Sit3büheler h1Ejoctegclub in orm! In dcii Weihnachtsfeiertagen hatte der Eish:oeke:yclub die englische Mann schaft 0 x f o r d sowie :den: Züricher Eis- hockeyclub K 1 o t 0 n zu Freundschafts- spielen verpflichtet. Gegen Oxford ge- wann Kiczbühel 4: 3 und gegen Klot:en wurde 1: 1 gespielt. Die Kitzbüheler Eishockeys beten heuer ausgezeichneten Sport. Die ein- heimische Klassa wurde durch Engel- bert H : d e. r 1 cd (angestellt, im Ski- haus Schlechter) und W u r m b r a n d. (angestellt in der Sportalm) verstärkt. Für Standardspielc steht auch Max H o 1 d e r i ccl zur Verfügung, der gen Oxford zwei Tore schoß. Programm für das Wochenende Donnerstag, 30. Dezember gegen 0 x ford; Neujahr: gegen Rosenheim; 2. Jänner gegen K 1 a g e n 1' u r t. 1851 vucle (leC bühei. VOli den Grafeic K a r 1 und. 1-1 u go Lamaerg gegründet.. Zu den Gründern gehörten ;:ueli der I'Jinterbräu\virt G org H.oelii ilzer. Bäckermeister Johann Hölz-L tier Masel:t lnetzger Georg Hu ber, Bäckermeister Peter Mayr, cler Theimerbriu (heute: Straßhofer) Isidor. Wenci unger ; alte Re:niisp'ortanliiinger, varen auch Gra`Wolkenstein, Jager Rüapei. wohnhaft gevesen im IEngl-.' hau, das früher Zum ‚‚Tief'enbrunner". gehrte, Thaler Ienzei nil d der Gast- wirt Friedii(-,li Amberger (heute Hose-. büro). Amberger, so erzählt I-Iölzl liane, traid iall Renntagen leicht seine 30 bis 35 Vierterl. Die e:nh1en dlaue:rfeli stets zwei Tage und es ging hoch hier dem In cen anlitziger Jahren W011t:e, so ei- zälil: der 2111.011i s l, einfach zum Renncui kein Schnee koniiuien. Da ließ der 'l-Iiui- terbeluwirt von den scliat.tigen Hängeii vom Jrulj erhiiusl und voni 1-1 imnieireieh Schnee au!' das Rennfeld fühien. die„, Schnee wurde iiiit ‚‚Kuhmist'' grenzt und cl is Rennen fand statt:. Zun. Reiii1jall wurden 2 Gulden Ein- tritt eingelioben. Das erste Traberrennen mi Bezirk: Kitzbühel wurde in Kjrcliclovf von den beiden Gastwirten und Gro[3viehhuitnd bin. . ‚Wintersteller'' und ‚.Nothegg:i zu Habach" durchgeführt. Ui--). die Jahrh indlertwendle waren in Kit21iühe1 i{ugo .Jamn]oser V011) Tiefeui- brunner imcl Tooi JIeel'ienberger voni Eggerwirt begeisterte „Traber". 'f:j Ileeheuibeger gewann rnit'se:inei.,Resi'' viola Rennen; auch aus Meran holte)' er sieh erste Preise. Mammoser hatte in ..W..cldgeist" Seinen besten Traber. Eber der bekanntesten Trabrennfah- rer vor dem ersten Weltkrieg war der Wut. vom „Schwarzen Adler" Josef HoehfLz:er, Jochberg. Mit seine] Erwerbung aus 3ayern „Stefanskeller" 1906 war er durch zehn Jahre dci Champion auf (fell voll Kii'zbühel Salzburg, Innsbruck, iniPinz- gall md auch ii iiela1l iii Meran be- kaiii ei z.ii eillUtli ersten Preis 'ein HaI- lingerfohlcn, das )ei ilnn dann durch 24 Jahre als fleißIges Arbeilspferd 1111 Stall stand. Als in Kitzbühiel einmal ein rfi.af)e1,l,dnn(ii durch . die ‚‚Besitzer" ge- fahren wurde, setzte. man Hochfilzer mit seinem „S:efanskchler" eine ganz Runde Zurück aber auch das nützte, nichts: in der clittten Runde war er vorne! Hochfilzei war aber auch sonst mit seinem Traber viel unterwegs. Bei der Hochzeit :les früheren Postwirtes in St. Johann, Wasti Schi achter, die. in Kössen stattfand, „verb'litzte'' er sich ein wenig. UnY 4 Uhr früh spannte er in Kössen ein - und um 6 Uhr war „Stefanskeiier' im Stall in J:ochb:erg Eine Leistung, üia einmalig ist, auch bei Winterpfeilen. Hochfilzer, heute mit seinen 74 Lebensjahren, kennt nun nur mehr einen Sort, das ‚‚Watten'', aber aueli hier ist er nicht zu unterschätzen. Früher fröhnte er jedem Sport, den es' bei uns gab: 3eiten, Schwimmen, ‚Eis- schießen, Skifahren, Rang gln und „Schachspielen" ! -- Mit Stolz erzählt H.ochfilzer miocic, daß er allein imstande Wal. den Kitzoülielei Stadtmeister No- tar Moro hin und wieder mattzusetzeui Seine Verwegenhc.it. im Trabrennsport, übertrug sieh wie selbstverständlich auf alle anderen Soorta,rten. Am 13. August 1912 betrat 110chfilzer den Di Barot-ii Gautsch", um über (hie. Adria na:chTriest zu gelangen. Baron Gautsch lief auf ei- ne Mine und ging unter. Als alle ver- fügbaren Rettungsboote besetzt waren, sprang er in die Fluten und schwamm die 17 Kilometer ans Ufer; zwei Drittel der Besatzung kam ums Leben. Liii Bravourstück -eistete er sich als Reiter heim Abstieg vorn Bärencaclkogei über die Schrofe'n nach Trattenbach ! Hoch- filzer haute sich au! den Mesnerbichi! in Jochberg den er s te mi Skilift im Be- zirk. Hiezu benützte er ein Wagenrad. ein 200 Meter langes Seil und (heu) l.)i'esehniotor ! Seinen ganzen Stolz 5onntag,2.Zan.: ZubiIiumttrabrcnnen in Stitbübel Die betten 2Binferpfere am 5tcirt Qlneföoten umÖen Zrabreunfport in StiAbübei
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