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Vb.b. "reitnq, 24. mexember 1054 Preie 59 otofffien, lStibredbexuqdqebühr 25.— 6 6 3neuquam. ita. 52 riftfeft so., 26. eteon MIO., 27. ZoFanne %.. vi., 28. Unfcfjut. Rinber )Ttt., 29. toma '.io., b0. £otf3ar ir., 31. eilbefter 2Deifjnnch1aotteÖiente in Sit3bU3et Heiliger Abend: 6 'Uhr früh Rorate m. H-erbergslied; 3 ‚Uhr nachm. Vesper 12 Uhr nachts feierliches Mitter- nachtsamt mit gesungenem sehen Evangelium". Heiliger Tag: 6, halb 7, 8530 Uhr hl. Messen: 10 Uhr Hochamt f. cl. Pfarrgemeinde; 11,30 Uhr Spätmesse. (Keine Nachmittagsandacht, keine A- bendmesse S e f a niet a g: übliche Gottescliensterdnung; abends 7,30 ‚Uhr ficldenm esse in (1er. Kathri nenkirche. Zn ber bi. 21eCht SOS wäre zuviel gesagt. Aber eine Bitte um Hilfe. Die Zifferelätter dro- ben bei der Großen, die Demontage der toten Zweitgroßen, die Installierung ihres Ersatzes, alle Spesen drum und dran, nötigen der Kirche eine große Rechnung. Sechs Mann hoch halben die Hand auf zur Mitternacht um ein gutes Opfer. „Achttausend Schilling" heißt lcr Jammer. Die Seelsorge dankt Gästen und Pfarreigenen für Hilfe. Josef Schrn i cl S tadtpfa ire r eier bed 40tünien (ie[ete in der Kapuzinerkirehe an den Weih- nachtsfeiertagen. T ä g 1 c h um halb 6 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten bis nachmittags 5 Uhr; 1-11. g. M e s s e n: am Weihnachtstag von halb 6 bis 11 Uhr - an den übri- gen Tagen von halb 6 bis 8 und 'um 11 Uhr; Predigten: Täglich uni halb 7 Uhr, 11, und nchmittags um 4 Uhr. In dci' hig. Nacht Feier der C h ri.s t'm e t te um 12 Uhr, Die Predigten ab Weihnachtstag 1 Uhr hält der Hochwürdige Herr Stadt- pfarrer VOi Innsbruck - Saggen Karl Ruepp. Kommt i'ee't zahlreich zum Christkind und holt euch auch in einer Anbetungs- stunde Weihnachtsfrieden und 'We jli_ nachtsfreude. Zu Weihnachten 1954 feiert die Sen- nereigenossenschaft Kitzbühel und Um- gebung ihr silbernes Betriebsjubiläum, gleichzeitig aber auch die Vollendung des 75. Lcftensjahres ihres Gründers Altbürgerrneister der Landgemeinde Kitzbühel Georg Laucher, Bauer zu Exenweit. 1.929 waren es nur wenige Baaerii, die das Risiko übernehmen wollten, e:- ne Sennereigenossenschaft ZU grüuden Es hat nämich in Kitzbühel schon eine solche gege)en, die sich aber als nicht lebensfähig erwiesen hatte. Georg Lau eher gelang es jedoch trotzdem, $1 Bau- ern von 'K'tzbühel. Aurach, Jochberg- und oclherg und Reith davon zu überzeugen, daß nur noch durch Selbsthilfe die schwere Krise auf dem Milchmarkt überwunden werden kann. In seiner bekannten Weit- sieht und in dem festen Glauben an den Gemeinschaftssirin der Bauern plante Lauch er den B a U des heutigen Senne- reigehäudes in der Josef-Pirchlst-'aße. Durch die c-cneralversamrniung vo-n 23. Juni 1929 erhielt auch Laucher. ob - wohl. h- wohl gegen starken Widerstand eieigr Zauderer, die Zustimmung zu diesem Bau. Unter großen Opfern dci' Pioniere wur- de das Betriebsgebäude errichtet und schon zu Weihnachten 1.929 in Betrieb genommen und bald war das gesteckte Ziel erreicht: der Milchpreis wurde nicht mehr von Spekulanten festgesetzt. der Bauer wußte, wohin er seine Milch liefern konnte und daß er sein Geld dafür bekam- Die Mitgiederzahl stieg, in Anbe- tracht der Leistungen der Genossen- schaft, voll Jahr zu •Jahr und auch aus Kirchberg und Brixen im Thale traten Der Hochwürdigen. Geistlichkeit des ganzen Aushilfsbezirkes und allen Freunden und 'Wohltätern des Klosters wünscht ein gnadenreiches Weihnachts- fest und ein gesegnetes neues Jahr P. Bernhard Mi.ria K 1 in ui e. r (4 uardiau. viele Bauern als Mitglieder in die „Sen- nerei' ein. Das Mißtrauen schwand, man sah: Georg Laucher hatte recht! Mit der Sennerei ging es von Jahr zu Jahr bergauf. Neben dcrn eigentli. ehen Zweck der Genossenschaft) der günstigen Verwertung der bäuerlichen Erzeugnisse, nahm sich die Genossen- schaft zur Aufgabe, die Bevölkerung von Kitzbühel und Umgehung mit Milch und MIlchprodukten zu versorgen. Heu- te erfüllt sie diese sicherlich oft nicht leichte Verpflichtung reibungslos. In diesem Zusammenhang soll nur eine Zahl den Umfang des Bedarfes aufzei- gen: über die eigene Erzeugung müssen jährlich mehr als 40.000 kg ‚Butter zu- gekauft werden, denn nicht einmal ein J)orf wie Reith oder Aurach kannwäh- rend der Sommersaison sich selbst mit Butter versorgen. Am Anfang arbeitete Georg Laucher und sein engster Mitarbeiter Josef dli s er mit 4 Angestellten. Heute ist die Seiinereigenossenschaft Kitzbühel ein beachtliches Unternehmen und beschäf- tigt ganzjährig 22 Angestellte. Georg Laucher. unser Jubilar, ist der Vater der Sennerei, und heute noch fühlt er sich mit ihr aufs engste ver- bunden und nimmt als Eh r e ii o h- m a n n regen Anteil am Geschehen im Molkereibetrieb und in den Geschäfte i. Alle Kitzbüheler Bauern, die Lauche- kennen, seinen selbstlosen Einsatz für die Belange der Allgemeinheit, schien unantastbaren Charakter, seinen Fleiü und seine Ausdauer, haben den einen Wunsch, daß er noch lange rüstig im Sennereibetrieb mitarbeitet. Die Senne.reigenossenschaft Kitzbfuhel 25 Sauretnennerei Stitbübei eennerqrtlnber £nudjer 75 Zatire alt
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